
Von Angela Baum. Zimmern. Mit einem gelungenen Konzert erfreuten die Schüler der Musikkurse des Droste-Hülshoff-Gymnasiums die Zuhörer im Gemeindezentrum "Arche".Eine kleine Reise durch die Musikgeschichte boten die jungen Musiker – mal wurde gejazzt, dann wieder gab es Klassik- oder Barockstücke, und sogar Neue Musik stand auf dem Programm. Den Auftakt machten Rebecca Glosch an der Flöte, Ellena Schmidt (Flöte und Klavier) sowie Irene Cazzanelli (Klavier) mit Antonio Vivaldis "Konzert C-Dur". Hier brillierte Rebecca Glosch an der SopraninoFlöte.
Es folgte die Sonate F-Dur von Johann Sebastian Bach für zwei Altblockflöten. Selten zu hören ist klassische Musik am Akkordeon: Hier glänzten Anja Bihler und Leila Witz mit den Reflexionen und dem Präludium von Ernst-Lothar Knorr. Wunderbar gefühlvoll interpretierten die beiden Akkordeonistinnen Knorrs Reflexionen. Markant war die Baritonstimme von Lukas Leis, der die Arie "Augellin vago e canoro" von Francesco Gasparini zum Besten gab. Begleitet wurde Leis am Klavier von Volker Welge.
Katharina Benzing an der Querflöte und Sarah Wochner am Klavier spielten den ersten Satz aus der "Hamburger Sonate" von Carl Philipp Emmanuel Bach. Hier setzten Triller der Querflöte Akzente, schön geriet das akzentuierte, klare und helle Spiel. Schwierige Klippen meisterten Julia Müller an der Klarinette und Verena Schwinger am Klavier bei Jan Evangelista Antonin Kozeluhs "Konzert Es-Dur".
Nicht gerade einfach zu singen war Wolfgang Amadeus Mozarts Arie der Despina aus Cosi fan tutte. Laura Cromm sang virtuos "In uomini, in soldati", begleitet von Polina Jakovleva am Klavier. Zum Schluss sang die junge Künstlerin auch noch "La Zingara" von Gaetano Donizetti. Eindrucksvoll musizierten Mira Decker an der Klarinette und Maja Quint am Klavier "Fantasiestücke für Klarinette und Klavier" von Niels Wilhelm Gade. Wechsel zwischen melancholischen und dynamischen Stellen meisterte Sebastian Bantle gekonnt an der Posaune, er spielte gemeinsam mit Volker Welge am Klavier eine "Romanze für Posaune und Klavier" von Carl Maria von Weber. Sarah Wochner trug am Klavier eine Pavane von Maurice Ravel vor. Am Vibraphon zauberte Alexander König, er spielte den "Blues for Gilbert" von Mark Glentworth. Am Marimbaphon begeisterte Maximilian Braun das Publikum, er wirbelte mit den Schlegeln über das Instrument. Der junge Musiker spielte "Restless" von Rich O’Meara. Lars Bippus brillierte am Klavier mit dem Valse op. 64 von Frédéric Chopin und der "bagatelle" von Ludwig van Beethoven. Aufhorchen ließ die junge Sopranistin Lisa Gaiselmann, die mit ihrer tragenden Stimme die "Unschuld vom Lande" aus der Fledermaus von Johann Strauss gab. Viel Beifall und langstielige Rosen waren der Lohn für die Mühe der jungen Musiker.