Zimmern "Noch genügend Platz zum Anbauen"

Schwarzwälder-Bote, 20.06.2012 20:00 Uhr

Von Kathrin Kammerer

Zimmern o. R. Im September des vergangenen Jahres wurde gut gelaunt der Spaten geschwungen, nun sind die Arbeiten am Neubau der Firma Rampf Dosiertechnik abgeschlossen. Zur Einweihung von Werk II strömten gestern zahlreiche Gäste ins INKOM.

Der Stolz auf die neue Halle war Matthias Rampf beim Festakt zur Einweihung deutlich anzumerken. "In solchen Zeiten 4,5 Millionen Euro in einen Neubau zu investieren – dazu gehören Mut, positives Denken und volle Auftragsbücher", betonte der geschäftsführende Gesellschafter der Rampf-Gruppe vor zahlreichen Gästen aus dem Unternehmerbereich, Rottweiler Stadt- und Zimmerner Gemeinderäten sowie Rampf-Mitarbeitern.

Die Rampf Dosiertechnik GmbH & Co. KG gehört zu den führenden Herstellern von Niederdruckanlagen, Mischanlagen und Dosieranlagen. 2003 aus Kern-Liebers ausgegliedert, hatte sich das Tochter-Unternehmen der Rampf-Gruppe 2004 als eine der ersten Firmen im Zimmerner Gewerbegebiet INKOM niedergelassen. Die hervorragende Entwicklung der heute 117 Mitarbeiter zählenden Dosiertechnik und eine konstant gute Auftragslage hatten den Erweiterungsbau notwendig gemacht.

Nach einer Baugenehmigung in – laut Rampf – "rekordverdächtiger Zeit", wuchs ab September des vergangenen Jahres in nur sieben Monaten ein 4250 Quadratmeter große Logistik- und Dienstleistungszentrum in die Höhe. Das Werk II ist direkt an das alte Werk I angebunden. Die Halle versorgt sich – unter anderem durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach – energietechnisch selbst, wie Alexander Kraus vom ausführenden Generalunternehmen Goldbeck erläuterte. Der Neubau ist bereits seit einigen Wochen voll in Betrieb. Und doch ließ es sich Matthias Rampf nicht nehmen, Geschäftsführer Bernd Faller symbolisch noch einmal einen Schlüssel zur neuen Halle zu überreichen. "Ich wünsche Ihnen, dass der Neubau genauso schnell ausgelastet ist, wie die alte Halle", meinte Rampf mit einem Augenzwinkern. Erweiterungsmöglichkeiten bestehen weiterhin, konnte Alexander Goldbeck bestätigen.

Bei Zimmerns Bürgermeister Emil Maser war die Freude über das klare Standortbekenntnis der Dosiertechnik groß. Auch er konnte sich einen schmunzelnden Seitenhieb auf die Familie Rampf nicht verkneifen: "Es gibt noch genügend Platz für einen neuen Anbau." Sichtlich stolz auf das gute Miteinander der "INKOM-Familie", wie er die im Gewerbegebiet ansässigen Firmen gerne nennt, gratulierte er der Gesellschafterfamilie, allen voran Seniorchef Rudolf Rampf, zum Neubau.

Landrat Wolf-Rüdiger Michel reihte sich in die Riege der Lobredner ein ("Rampf ist ein Musterbeispiel dafür, was innovative Unternehmer und fleißige Mitarbeiter leisten können") und auch Landtagsabgeordneter Stefan Teufel, selbst ein gebürtiger Zimmerner, ließ sich die Anwesenheit beim eindrucksvollen Festakt nicht nehmen.

 
 
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