Zimmern o. R. Der Erlös des Eintopfessens der Jungen Union Zimmern geht diesmal in die Ukraine. Christian Teufel: "Wir wollen Bewusstsein wecken und einen kleinen Beitrag leisten für die, die es nicht so gut haben wie wir."

Beim 38. Eintopfessen der Jungen Union in der Turn- und Festhalle kamen einmal mehr alle auf ihre Kosten. Als Christian Teufel, der Vorsitzende des Ortsverbandes, feststellen konnte: "Wir haben alles verkauft", da zeigten sich die Mitglieder und Freunde genau so zufrieden wie die Gäste aus Zimmern und Umgebung, deren Küche an diesem Sonntag kalt geblieben war. Sie halfen mit ihrem Besuch, einen wichtigen sozialen Zweck zu erfüllen.

Nachdem die Erlöse des Eintopfessens seit vielen Jahren nach Indien geflossen waren, wurde nunmehr erstmals die Zimmerner Ordensschwester Tanja Maria Hoffmann unterstützt, die sich in der Ukraine für arme Menschen einsetzt. Sie selbst schilderte ihre Arbeit für Behinderte in dem Land am Schwarzen Meer für Kinder mit Behinderung: "Sie stehen am Rande der Gesellschaft und bekommen kaum Unterstützung."

Deshalb finden monatliche Treffen mit den betroffenen Familien statt, bei denen gemeinsam gebetet und gesungen wird. Einigen geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen konnte bereits mit Medizin, ärztlicher Versorgung, mit Beihilfen für Operationen und Rollstühlen geholfen werden. Am Beispiel des acht Jahre alten Tiberi, der von seinen Eltern immer getragen werden musste und dem durch eine Bein-OP geholfen werden konnte, zeigte sie auf, wie segensreich solche Aktionen sind.

Mit dabei waren einmal mehr der Europaabgeordnete Andreas Schwab in Begleitung seiner kleinen Tochter Johanna sowie der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel und Bürgermeister Emil Maser. Der Missionsausschuss Ubucuti – Freundschaft der Seelsorgeeinheit Zimmern hatte einen Tisch mit weihnachtlichen Utensilien aufgebaut und lenkte damit den Blick nach Ruanda. Auch hier freuten sich die Mitarbeiterinnen über die tolle Resonanz und den Erlös, mit dem nun geholfen werden kann.

Und dazu kamen in diesen Stunden in der Turn- und Festhalle Zimmern viele Gespräche am Rande, über das Miteinander und Füreinander, eine Spur Besinnung und Nachdenken über die Verhältnisse hier und anderswo.