
Wolfach - Werkreal- oder auch Gesamtschule sind derzeit in aller Munde. Dass dennoch das Interesse an den Beruflichen Schulen Wolfach ungebrochen ist, zeigte der dortige Infotag, zu dem am Dienstag zahlreiche Interessenten kamen. Die stellvertretende Schulleiterin Martina Eichner war sehr erfreut über die hohe Zahl potenzieller neuer Schüler und Schülerinnen. Dabei sei das Interesse im Vergleich zu den Vorjahren in etwa gleich geblieben. Besonders groß war der Andrang bei der Vorstellung des vor einem Jahr neu eingerichteten Profils Sozialwissenschaften. Über dieses wussten bei der Präsentation auch zwei Schülerinnen des ersten Jahrgangs nur Gutes zu berichten. Aber auch für die Metall-, Holz- und Elektrotechnikangebote sowie die Profile Hauswirtschaft und Ernährung sowie Gesundheit und Pflege interessierten sich viele Jugendliche.
Dass die Zahl der Schüler – derzeit sind es rund 750 – an seiner Einrichtung dennoch leicht rückgängig ist, führt Rektor Heinz Ulbrich auf die demographische Entwicklung zurück. "Wir brauchen keinen Vergleich zu scheuen", sagte der Rektor in Bezug auf andere Schularten, wie die Werkrealschule. Sein Anliegen ist daher, dass die Beruflichen Schulen von den Bildungspolitikern nicht vergessen werden. Zudem hob er hervor, dass die Betriebe mit den Absolventen sehr zufrieden seien. "Das ist wichtig, schließlich bilden wir nicht zum Selbstzweck aus".
Im kommenden Schuljahr dürfen sich die Schüler des Profils Hauswirtschaft und Ernährung zudem auf eine komplett neue Küche freuen. Wer am Dienstag keine Zeit hatte, sich über die verschiedenen Profile sowie spätere Berufsmöglichkeiten informieren zu lassen und Vorführungen – wie das Wickeln eines Babys – beizuwohnen, findet auch auf der Internetseite der Beruflichen Schulen viele Informationen. Dort stehen auch Anmeldeformulare zum Herunterladen bereit, die bis zum 1. März die Schule erreichen sollten.
Weitere Informationen: www.bs-wolfach.de