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Wolfach Mehr als 1000 Fans beim Moosenmättle Open-Air

Von
Foto: Jehle

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Wolfach-Kirnbach - Wer’s noch nicht weiß: Das Moosenmättle Open Air (MOA) rockte auch diesmal wieder am 48. nördlichen Breitengrad und 8. östlichen Längengrad auf 783 Meter Höhe – mitten im Wald.

Zur eindeutigen Orientierung auf dem Planeten hatten die Veranstalter die Geodaten rechts und links der Bühne für jene aufgebaut, die sich fragten: "Wo zum Kuckuck bin ich hier?" Das haben sich zum Teil die Bands gefragt, die sich mit ihren Tourenbussen verfahren hatten. Unklar ist allerdings, warum der Großteil der weit über 1000 Fans erst nach Einbruch der Dunkelheit kam. Sie haben richtig was verpasst.

Im Chillmodus genossen die frühzeitig Eingetroffenen die Abendsonne und erlebten mit Akustik-Punk der Stuttgarter Band "Fuchs & Krüml" einen tollen Opener – mit Cello und Gitarre. Fette Rockbretter holten sich die Fans danach bei "Electro Baby" aus Karlsruhe ab. Sänger El Matador begeisterte mit fantastischer Lead Vocal. "Was für eine Hammerstimme", war ein Fan aus Schiltach hin und weg. Das MOA werde immer bunter und biete musikalisch für jeden Geschmack etwas, fand er.

Das bestätigte die anschließend auftretende Hip-Hop-Band "Fynn Faible" mit ihrem Gig, der Etlichen in die Beine fuhr und sie abtanzen ließ. Den Pforzheimer Jungs hatten die Koordinaten nix genutzt: sie hatten sich mehrfach verfahren und Frontmann Finn Kissener meinte "wir sind froh, dass wir da sind".

Der "Brexit" hat auch das MOA erwischt, denn die Britrockband "The Luka State" hatte abgesagt. Für sie kamen "The Oliver Stones", die als Duo mit Hafen-Rock aus Hamburg kraftvolle Grooves ablieferten. Reichlich emotionsgeladen performten die Hannoveraner "The Hirsch Effekt". Der vom Veranstalter angekündigte "musikalische Resonanzraum vom Schwarzen Loch" war nicht zu viel versprochen. Düster und aggressiv, absolut virtuos am Instrument lösten sich klassische Elemente in einem orgiastischen Chaos auf.

Höhepunkt des MOA-Line-Ups war fraglos Headliner "Vdelli" mit ehrlichem, schnörkellosen Blues-Hardrock. Die dreiköpfige australische Formation überzeugte vom Start weg mit energiegeladener Musik und einer Spielfreude, die den Funken zum Publikum überspringen ließ. Frontman Michael Vdelli mag das "wilde Bergvolk der Schwarzwälder" wie er im Backstagebereich dem SchwaBo verriet. Maultaschen übrigens auch, die er bei einem Gig in Rottweil vor einigen Jahren probiert hat. Die letzte musikalische Schippe legte dann die Wolfacher Coverband "Bad Bug" auf, die bis in die frühen Morgenstunden spielte. Niklas Bohnert und Marius Föll sorgten in den längeren Umbaupausen mit entspannten Singer-Songwriter Stücken für Kurzweil.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Wolfach

Melanie Steitz

Fax: 07832 9752-15

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