Wolfach Ein Flachbildschirm und eine Finanzspritze für den Topf

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Freude über die Spende aus dem Erlös des Kuchenmarkts (hinten von links): Pflegedienstleiter Frank Jehle, Detlef Kappes (Caritas Kinzigtal) und (vorne von links) Markus Harter (Geschäftsführer Brenzheim), Oliver Datz, Jürgen Nowak (beide Lionsclub Kinzigtal) und Gerhard Schrempp (Caritas Wolfach). Foto: Adler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Markus Adler Wolfach. Die Mitglieder des Lionsclubs Kinzigtal waren beim Wolfacher Kuchenmarkt wieder sehr fleißig und haben viele Lose verkauft. Aus dem Erlös gehen jeweils 1000 Euro an das Brenzheim und an den Sozialfonds des Caritasverbands im Kinzigtal.

Kein Wunder, dass Präsident Oliver Datz und sein Sekundant Jürgen Nowak im Brenzheim in Wolfach von Geschäftsführer Markus Harter und Pflegedienstleiter Frank Jehle bei der Übergabe mit Sekt und einigen Häppchen erwartet wurden. Bei dieser Gelegenheit konnten die Gäste auch gleich in Augenschein nehmen, wofür die Spende Verwendung finden soll: Im Foyer hängt noch eine in die Jahre gekommene Leinwand, die nun durch einen neuen Flachbildschirm ersetzt werden soll. Das Gerät dient der Aktivierung der Bewohner – hier können sie gemeinsam Fernsehschauen bei größeren Sportereignissen. Aber auch Gedächtnisspiele wie Dalli-Klick oder andere Bilderrätsel lassen sich auf diese Weise realisieren.

Caritas-Geschäftsführer Detlef Kappes und Sozialarbeiter Gerhard Schrempp stellten den Sozialfonds vor. Pro Jahr stehen auf diese Weise durch Spenden oder soziale Aktionen im Schnitt etwa 6000 Euro zur Verfügung, die in der Regel für die Linderung von kleineren Notlagen von Bedürftigen eingesetzt werden. Die Beiträge reichen dabei von 30 bis 40 Euro wie beispielsweise für eine Taxifahrt zum Arzt bis zu etwa 150 Euro für eine Überbrückung bis zur Auszahlung einer Sozialleistung. Mit rund 200 bis 250 "Fällen" pro Jahr kann auf diese Weise vielen Menschen unbürokratisch geholfen werden, die sich aber bei der Caritas in der Betreuung und Beratung befinden müssen. Für größere Beträge arbeite die Caritas auch mit Stiftungen zusammen, die ebenfalls sehr viel Nothilfe leisten. Selbstverständlich werden die Anträge als Einzelfälle entschieden – notwendig sei dies, denn Armut und soziale Bedürftigkeit seien auch im Kinzigtal ein Thema, betonte Geschäftsführer Detlef Kappes.

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