Von Klaus Böhme Winterlingen-Benzingen. Der Benzinger Ortschaftsrat hat dem Entwurf des Haushalts 2013 der Gemeinde Winterlingen mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Millionen Euro ohne Gegenstimme und Enthaltungen zugestimmt. Die Gemeindeverwaltung war mit Bürgermeister Michael Maier, Ortsbaumeister Maier und Bodo Erath, Protokollführer und Stellvertreter von Kämmerin Margot Laib, angereist und handelte die Zahlen ab. Ortsvorsteher Walter Sieber freute sich über das Berücksichtigen fast aller vom Ortschaftsrat angemeldeten Investitionsvorhaben.

Beim Auflisten der Benzinger Vorhaben war beim Bürgermeister Zufriedenheit darüber zu spüren, dass die Kommune trotz steigender Kosten bei der Gebäudebewirtschaftung, der Unterhaltung und für das Personal dennoch viele Vorhaben aus den Ortsteilen in den Haushalt aufgenommen hat. Zudem hatte die Finanzierung der Kindertagesstätte in den vergangenen Jahren Vorrang.

Sechs Baumaßnahmen für 179 000 Euro

Für spezifische Aufgaben der Gemeinde werden im Verwaltungshaushalt für die Grundschule, den Kindergarten, die übrigen öffentlichen Gebäude sowie das Einzelbudget für die Feuerwehr und den Ortschaftsrat 415 385 Euro ausgewiesen. Im Vermögenshaushalt fallen Investitionen für sechs Baumaßnahmen in Höhe von 179 000 Euro an. Unter anderem sind 75 000 Euro als Ansparrate für den Ausbau der Dorfstraße "In der Au" und 30 000 Euro für die Instandsetzung der Gemeindeverbindungsstraße nach Harthausen vorgesehen. Zudem stehen für den letzten Bauabschnitt der Friedhofmauer 17 000 Euro bereit. Für den Unterhalt der Gebäude in Benzingen plant die Kämmerei 34 000 Euro ein.

Die Aussprache des Gremiums zum Haushaltsplan fiel kurz aus. Die Anfrage Siebers nach dem fehlenden Planansatz für die Baumaßnahmen zum Erneuern der rund 80 Jahre alten Wasserleitung zum Ortsteil Blättringen fand eine schnelle Lösung. Die Summe ist laut Bürgermeister Maier im Haushaltsplan des Wasserwerks aufgenommen.

Maiers Fazit am Ende: Nach der Steuerkraftsumme gemessen steht die Gemeinde Winterlingen immer noch im unteren Bereich der Kommunen. Aber die Haushaltszahlen 2013 sprächen für sich: "Wir können mit der finanziellen Situation leben."

Bei der Sitzung kam auch der Wunsch junger Mütter zum Ausdruck, eine Krabbelgruppe einzurichten.