Von Gustav Kaul

Winterlingen-Harthausen. Mit dem Singspiel unter dem Titel "Der Weihnachtsstern" sorgten die Kinder der Grundschule von Harthausen bei Groß und Klein für Aufmerksamkeit.

Ehe es auf der Bühne in der Harthausener Festhalle los ging, begrüßte Schulleiter Gottfried Wiehl das Publikum und nutzte die Gelegenheit, die Aktivitäten der Schule vorzustellen. Er sprach von einer auf 54 angestiegenen Schülerzahl.

Diese würden von fünf Lehrkräften unterrichtet. Neben dem Kernunterricht kooperiere die Schule mit dem örtlichen Musik-, Tennis- und Sportverein sowie dem Ortsverband des Roten Kreuzes und der Feuerwehr.

Über das ganze Jahr hinweg gebe es in der Grundschule Zusatzangebote, zu denen unter anderem die Jugendverkehrsschule, die Teilnahme an Fußballturnieren, Projekttage, Schulausflüge und Wandertage zählten. Ein besonderer Dank ging an die "Macher" des Schulfördervereins und den Elternbeirat, der mit viel Engagement die Schulklassen unterstütze.

Die Veranstaltung eröffnete die Flötengruppe mit den weihnachtlichen Weisen "Alle Jahre wieder" und "Ihr Kinderlein kommet", bevor es mit der Aufführung der alten biblischen Geschichte, die sich in Bethlehem zugetragen hatte, begann. Fröhlich und selbstbewusst eröffneten die rund 40 kostümierten Kinder aller Schulklassen das Stück, bei dem sie sich auf der Bühne sicht- und hörbar wohl fühlten. Das Singspiel, ein kleines Schauspiel mit Gesängen und Instrumentalsätzen, begann als, sich die Hirten am Feuer unterhielten. Die im Halbkreis versammelten Kinder sangen gemeinsam das Lied "Stern, zeig’ uns den Weg". Nach einigen weiteren Szenen verkündeten sie die frohe Botschaft: "Ein Jesuskind ist uns geboren".

Den Zuschauern bot sich in der voll besetzten Festhalle ein schönes Bild, als sich alle Kinder zusammen mit Mia Locher und Jan Gauggel in den Rollen von Maria und Josef um das in der Krippe liegende, neugeborene Kind versammelten und gemeinsam das Lied "Alle Jahre wieder" anstimmten. Das gesamte Lehrerkollegium hatte beim Einstudieren des Singspiels mitgeholfen. Die Musikkombo sorgte dabei für die musikalische Umrahmung.