Von Jacqueline Geisel Wildberg-Schönbronn. Ein ruhiges Jahr ist vorüber und die Feuerwehrabteilung Schönbronn kann nach einem kleinen Rückblick mit frischer Kraft das Jahr 2013 beginnen. Doch auch 2012 bot einige Höhepunkte, wie die Abteilungsversammlung vergangenen Freitag bewies.

Einer dieser Höhepunkte war sicherlich die Ehrung von Gerhard Schaible. Er ist erst der zweite Brandbekämpfer in der Geschichte der Schönbronner Feuerwehr, der eine Auszeichnung für 40 Dienstjahre erhalten hat. Sein goldenes Abzeichen erhält er zwar von der Versammlung der Gesamtwehr, doch überreichten die Schönbronner ihm liebend gerne noch einen bunten Präsentkorb und dankten ihm für diese Leistung.

Mit zwei technischen Hilfeeinsätzen und sechs Feuersicherheitswachdiensten verlief das vergangene Jahr für die Schönbronner Brandbekämpfer ansonsten glücklicher Weise sehr ruhig. Nichts desto trotz bereiteten sich die 17 Wehrmänner gut auf den Ernstfall vor: 20 Mal trafen sie sich zu Übungen mit verschiedenen Probeszenarien, zu 16 Sonderübungen für die einzelnen Gruppe wie Atemschutzträger und zu einer Hauptübung mit der Gesamtwehr. Außerdem absolvierte Simon Weisser erfolgreich den Truppmann-Lehrgang und damit auch die Grundausbildung.

Im kameradschaftlichen Bereich tat sich bei den Schönbronnern ebenfalls einiges: Das 16. Maibaumstellen, die Teilnahme an der Schönbronner Maiwanderung, ein einmaliges Rehessen mit den Feuerwehrfamilien, das traditionelle Grillfest sowie ein verschneiter Ausflug zur Chrisantemschau in Lahr stärkten den Zusammenhalt der Truppe noch ein kleines Stück mehr.

Eberhard Fiedler, Kommandant der Gesamtwehr, richtete noch ein paar aufmunternde Worte an die Schönbronner Abteilung, angesichts der kommenden Zusammenlegung der Abteilungen Wildberg, Effringen und Schönbronn in der Wildberger Kernstadt mit neuem Gerätehaus. Abteilungskommandant Klaus Weisser sieht das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits werde man technisch auf dem neuesten Stand sein, andererseits sterbe damit ein Stück Schönbronner Kultur.