
Von Tim Geideck Wildberg-Sulz. Auf dem Braunjörgen tut sich etwas: Das von Jugendgruppen aus ganz Baden-Württemberg genutzte Freizeitgelände des CVJM Sulz am Eck soll dieses Jahr um ein Multispielfeld erweitert werden. Sprecher Timo Roller: "Das ganze Gelände wird dadurch aufgewertet."
Bereits 2003 hat der CVJM ein Baugesuch bei der Stadt Wildberg gestellt. Für den Bau des Freizeitgeländes schnürte der 200 Mitglieder starke Verein damals ein Paket, das neben den Erdarbeiten und der Schutzhütte in einem dritten Schritt eben jenes Multispielfeld vorsah. "Das wäre aber zu viel auf einmal geworden", sagt Roller.
Neun Jahre später ist es nun so weit. Dafür investiert der Verein einen fünfstelligen Euro-Betrag. Um die Kosten im Rahmen zu halten, wollen die Mitglieder selbst tatkräftig mit Hand anlegen.
Schon jetzt verfügt das Freizeitgelände auf dem Braunjörgen über ein Beachvolleyballspielfeld, eine Kletterwand, einen Kinderspielplatz mit Tischtennisplatte sowie mehrere Zeltplätze. Genutzt wird das Areal neben dem CVJM-Familientag, dem Sporttag und zahlreichen Gruppenstunden auch für Großveranstaltungen, etwa vom "Pro Camp" und dem "Konfi Camp" mit Teilnehmern aus ganz Baden-Württemberg. Im ganzen Land genießt der Braunjörgen bei christlichen Jugendgruppen längst einen guten Ruf.
Der soll durch die Erweiterung weiter gestärkt werden. Auf dem mit einem Kunstrasenbelag ausgestatteten Multispielfeld können sportbegeisterte CVJM-Mitglieder und Camp-Teilnehmer dann unter anderem Fußball, Basketball und Volleyball spielen.
Schon 2003 hat der Technische Ausschuss des Gemeinderats dem Baugesuch zugestimmt. Da die Genehmigung inzwischen jedoch ausgelaufen ist, zumal sich der Standort leicht verändert hat, musste das Gremium dem Vorhaben erneut zustimmen – und erteilte wie erwartet einstimmig grünes Licht. Im Schnelldurchlauf winkte der Technische Ausschuss den betreffenden Tagesordnungspunkt durch. "Eine formale Sache, wir haben früher schon zugestimmt", zeigte Bürgermeister Ulrich Bünger auf. Genau wie der Rathaus-Chef begrüßte Stadtrat Erhard Schulz (Freie Wähler) das Projekt: "Eine tolle Sache."