Von Matthias Buchner

Wildberg. Ein arbeits- und ereignisreiches Jahr liegt hinter Stadtverwaltung und Gemeinderat – so das übereinstimmende Fazit von Bürgermeister Ulrich Bünger und Stadtrat Eberhard Furthmüller in der letzten Sitzung des Gremiums in diesem Jahr.

Bevor der Wildberger Gemeinderat sich in die Winterpause verabschiedete, blickte Bürgermeister Ulrich Bünger auf das ablaufende Jahr zurück. Er erinnerte an die Vielzahl von Beschlüssen, die das Gremium gefasst hat und verwies darauf, dass derzeit in drei der fünf Wildberger Teilorte Sanierungsgebiete ausgewiesen sind: "Das alles bestimmt das Bild Wildbergs nach außen, und dieses Bild ist insgesamt positiv." Betrachte man den Stand der Infrastruktur und des Leistungsangebots, müsse man zu dem Schluss kommen, dass die Schäferlaufstadt gut aufgestellt ist. Zu glauben, das alles sei zum Nulltarif zu haben, sei allerdings ein Missverständnis.

Büngers Dank galt den Stadträten für die konstruktive Zusammenarbeit und ihr zeitliches Engagement: "Sie können zufrieden und selbstbewusst auf Ihre Arbeit blicken", bescheinigte er dem Gremium. Außerdem dankte er den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die im vergangenen Jahr zusammengerückt sei und sich allen Aufgaben in vorbildlicher Weise gestellt habe.

"Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Projekte abgeschlossen, begonnen und auf den Weg gebracht", zog CDU-Fraktionssprecher Eberhard Furthmüller Bilanz. Als Beispiele führte er die Erschließung des Effringer Tals, die Fertigstellung der Klosteranlage, die Sanierungsgebiete in Wildberg, Schönbronn und Sulz, die Bemühungen um schnelles Internet für alle Stadtteile sowie diverse Bebauungspläne an. Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses und daran anschließend des Baubetriebshofs stünden die nächsten Großprojekte indes schon in den Startlöchern. Was im Jahr 2013 tatsächlich realisiert werden kann, hänge aber auch von der Entwicklung der Wirtschaft ab.

Eine besondere Erwähnung war Furthmüller der Schäferlauf wert, der in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg gewesen sei. Sein Dank galt allen, die dazu beigetragen haben.

Das Gremium nimmt seine Arbeit am 17. Januar wieder auf – dann steht eine Tagung des Technischen Ausschusses im Sitzungskalender.