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Wildberg Der Ball ist seit jeher ihr liebstes Spielzeug

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Die 15-jährige Chantal Hagel zog den Fußball stets Sandkasten und Puppenwagen vor. Foto: Haynold Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Marianne Haynold Wildberg. Sie ist 15, wohnt in Wildberg, besucht die zehnte Klasse des Otto-Hahn-Gymnasiums in Nagold – und ist ein echtes Fußballtalent. Chantal Hagel hat in ihrer Fußballkarriere einen weiteren Sprung nach vorne geschafft. Zufrieden kommt sie soeben von einem dreitägigen Sichtungslehrgng in der Sportschule Ruit zurück.Mit circa 30 weiteren Fußballerinnen, allesamt die besten ihrer Vereine, wurde Chantal vom Württembergischen Fußballverband eingeladen, um sich für die Mannschaft, die Württemberg im April beim Länderpokal in Duisburg vertritt, zu qualifizieren. Fußball ist nicht alles, aber ohne Fußball ist alles nichts. So könnte das Motto von Chantal Hagel lauten. Sie spielt Fußball, soweit sie sich zurückerinnern kann. Weder Sandkasten noch Puppenwagen interessierten sie besonders – schon als kleines Mädchen war der Ball ihr liebstes Spielzeug. Oft begleitete sie ihren Vater Rüdiger – er kickt bei den Alten Herren des TSV Wildberg – zum Training und zu Spielen, schaute zu, kickte mit anderen Kindern am Spielfeldrand und wollte ebenfalls "richtig Fußball spielen".

Die sportbegeisterten Eltern meldeten die Fünfjährige beim SV Schönbronn an – Chantal spielte zwei Jahre lang bei den Bambini und schoss Tore am laufenden Band. Ihr Talent, ihr Ballgefühl, ihr Instinkt fürs Spiel zeigten sich schon damals. Sie wechselte zum TSV Wildberg, zeigte keinerlei Berührungsängste, spielte als einziges Mädchen in der F-Jugend, dann in der E-Jugend und wurde mit der D-Jugendmannschaft Meister.

Schon damals trainierte sie zweimal wöchentlich, dazu kamen die Spiele am Wochenende und jede freie Minute schnappte sich Chantal den Ball, übte Tricks und Geschicklichkeit. Sie wollte weiterkommen und Träume verwirklichen, war ehrgeizig, ausdauernd, begabt. Noch ein weiteres Jahr durfte sie in einer Jungenmnnschaft spielen und verstärkte die erste Mannschaft der D-Jugendlichen des VfL Nagold – als erstes Mädchen überhaupt.

Die Stützpunkttrainer des DFB wurden auf sie aufmerksam, beriefen sie als Elfjährige in den Förderkader und in die Württemberg-Auswahl. Hier angekommen, müssen die jugendlichen Talente sich ständig neu beweisen, müssen Leistungstests und Testspiele bestreiten, um ihren Platz und ihre Förderung kämpfen.

Ein Jahr später erfolgte der Wechsel in eine Mädchenmannschft. Chantal spielte, obwohl C-Jugendliche und deutlich jünger als ihre Teamkameradinnen, bei den B-Juniorinnen des SV Eutingen in der Oberliga – eine Klasse unterhalb der Bundesliga. Diesem Team gehört sie immer noch an, inzwischen B-Jugendliche, spielt hauptsächlich im linken Mittelfeld, ist aber dank ihrer Vielseitigkeit auf verschiedenen Positionen einsetzbar. Mehrmals in der Woche fährt sie nach Eutingen zum Training, an den Wochenenden zu den Spielen im süddeutschen Raum und derzeit zu diversen Hallenturnieren. Hinzu kommen die Lehrgänge an der Sportschule – für den nächsten Test in zwei Wochen hat Chantal als einziges Mädchen aus dem Kreis Calw die Einladung bereits in der Tasche.

Nach ihren sportlichen Highlights gefragt, zögert sie nicht lange: Platz 4 beim Länderpokal 2013 mit der Württembergauswahl sowie das Länderspiel Deutschland – Brasilien 2012 in Stuttgart. Dort durfte sie die Deutschlandflagge ins Stadion tragen.

Chantal weiß, was sie will, sportlich und abseits des Fußballplatzes: erneute Berufung in die Württembergmannschaft für den Länderpokal – und irgendwann Bundesliga. Im Rahmen ihres Schulpraktikums wird sie schon mal für eine Woche bei der TSG Hoffenheim schnuppern. Nach dem Abitur strebt sie ein Sportstudium an, vielleicht kombiniert mit Sprachen. Und da Fußball nicht alles ist, trifft sie sich gerne mit Freunden, geht wie alle Mädchen dieses Alters gerne shoppen und manchmal ins Stadion nach Stuttgart – der VfB ist schließlich ihr Lieblingsverein.

 
 

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