
Von Manuel Hunkenschröder
Wildberg. Anfang Februar findet der Regionalwettbewerb von "Jugend musiziert" unter anderem in Wildberg statt. Doch schon jetzt überzeugten die Teilnehmer vor Publikum. Bei der Talentbühne stellten sie ihr Programm vor. Das interessierte Publikum bekam dabei einen kleinen Vorgeschmack auf den in zwei Wochen in Wildberg und Calw stattfindenden "Jugend musiziert" Wettbewerb. Bei der Talentbühne der lokalen Musikschule konnten die Nachwuchsmusiker aus Wildberg und Umgebung zeigen, was in ihnen steckt.
Und das ist allerhand: Die Wildberger konnten in sämtlichen Bereichen, in denen sie Vertreter für den Wettbewerb an den Start schicken, überzeugen: So begeisterten beispielsweise Carina Schroeder und Dorothee Bai mit Blockflöte und Klavier, Marco Bäuerle mit der Querflöte oder Alena Kissinger am Kontrabass.
Variationen von Klassikzu modernen Stücken
Die Stücke variierten dabei von klassisch bis modern: So wurde auf der Querflöte sowohl ein Allegretto aus James Hooks Sonata in G-Dur aus der Zeit der Klassik als auch das Stück "Trainblues" aus dem Werk "Mikrojazz for Flute" vom zeitgenössischen Komponisten Christopher Norton dargeboten.
Um sich überhaupt für "Jugend musiziert" zu qualifizieren, ist gerade in Wildberg einiges an Talent nötig: Die Musikschule ist mit 700 Schülern die drittgrößte im Kreis Calw; in den jeweiligen Kategorien wird aber immer nur ein Bewerber zum Wettbewerb geschickt. Ob diese Klasse für einen Sieg beim Regionalwettbewerb reicht, bleibt abzuwarten: Da die jeweiligen Instrumente nur alle vier Jahre gegeneinander antreten, ist die Konkurrenz sehr hoch, berichtet Schlagzeuglehrer Anton Khananayew. Der Sieg in einem der Wettbewerbe ist laut Musikschulleiterin Petra Roderburg-Eimann aber auch nicht das primäre Ziel: Vielmehr sei es wichtig, dass die jugendlichen Musiker lernen, ein Stück auf der Bühne zu inszenieren und auch öffentlich möglichst fehlerlos vorzutragen.
Ziel der Talentbühne war neben dem Amüsement der Zuhörer auch, die Nachwuchsmusiker an das Spielen vor Publikum zu gewöhnen und Fehler zu bemerken, damit diese vor Wettbewerbsbeginn noch ausgebessert werden können. Da davon nicht mehr allzu viele vorhanden waren, steht der Vorfreude auf einen spannenden und qualitativ hochwertigen "Jugend musiziert"-Regionalwettbewerb nichts entgegen.