Wildberg. Piloten der Flugsportvereinigung Wächtersberg (FSV) nahmen am Schwarzwaldcup teil. Das beste Ergebnis erzielte Cindy Räuchle, die in der dritten Klasse den ersten Platz belegte.Der Schwarzwaldcup wird jährlich als Segelflugwettbewerb zwischen allen Flugsportvereinen des Schwarzwalds veranstaltet. Dieses Jahr nahmen 22 Flugsportvereine teil. Gewertet wird der beste Flug pro Pilot, der über die Saison geflogen wurde und im Internet veröffentlicht ist. Um einem breiten Pilotenkreis die Teilnahme zu ermöglichen, sind die Teilnehmer in vier Klassen eingeteilt.

Die Besten gehen in Klasse I an den Start. In diesem Klassement hat FSV-Pilot Alexander Maier mit einem 753-Kilometer-Dreiecksflug den fünften Platz von 109 errungen. Der Flug dauerte etwas länger als siebeneinhalb Stunden.

In der zweiten Klasse starten die Newcomer – Einsteiger, die zuvor noch keinen Streckenflug über 350 Kilometer Länge dokumentiert haben. Unter 55 Teilnehmern wurden Tim Zeller 17. (260 Kilometer/viereinhalb Stunden), Christopher Müller 34. (97 Kilometer/2,3 Stunden), Patrick Hagel 40. (86 Kilometer/zwei Stunden und Armin Klos 52. (76 Kilometer/knapp 50 Minuten).

In der dritten Klasse werden Flüge von Damen in Ein- oder Doppelsitzern gewertet. Cindy Räuchle ließ in einem Einsitzer ihre acht Mitbewerberinnen mit einem 500-Kilometer-Dreieck hinter sich, für das sich knapp sieben Stunden unterwegs war.

Flüge von Doppelsitzern werden in Klasse IV gewertet. Unter den 84 Teilnehmern waren auch sieben vom Wildberger Wächtersberg.

Markus Benz belegte Platz 7 mit 452 Kilometern in sieben Stunden. Platz 11 belegte Jörg Schumacher (406 Kilometer/sechs Stunden). Klaus Hinkel wurden mit 558 Kilometern und 6,3 Stunden 13. Rene van der Helm flog mit 552 Kilometern und 8,4 Stunden auf Platz 20, Alexander Maier auf Platz 54 (222 Kilometer/2,6 Stunden), Hans Peter Petzold wurde 74. (96 Kilometer/1,9 Stunden) und Patrick Hagel 82. (55 Kilometer/1,8 Stunden).

Dass Klaus Hinkel mit 558 Kilometern Dreizehnter wurde, liegt an speziellen Kriterien, die die Flüge unterschiedlich bewerten. Fliegt ein Pilot beispielsweise ein gleichschenkliges Dreieck, gibt das mehr Punkte als für eine freie Strecke. Wenn dieses Dreieck vor dem Flug gar noch angemeldet wird, gibt es zusätzlich noch weitere Punkte. So erreicht man trotz kleinerer Strecke eine höhere Punktzahl und fliegt den Konkurrenten davon.

Resultierend aus allen Flügen findet dann noch eine Vereinswertung statt. Die Regeln besagen, dass die zehn punkthöchsten Flüge pro Verein und Jahr berücksichtigt werden. Dadurch werden gleiche Chancen für große und kleine Vereine gewährleistet. Um möglichst viele Teilnehmer zu gewinnen, werden pro Pilot maximal zwei Flüge gewertet. Der Sieger der Vereinswertung erhält einen Wanderpokal, der nach fünfmaligem Gewinn oder nach drei Siegen in Folge in seinem Besitz verbleibt.

Hier hat die Flugsportvereinigung Wächtersberg den siebten Platz von 22 erreicht – und ist mit dieser Platzierung im vorderen Drittel durchaus zufrieden.

Bei der Siegerehrung in Mülheim stand neben einer Zaubershow auch ein Vortrag des Vizeweltmeisters Matthias Sturm über seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Uvalde/Texas auf dem Programm.