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Wildberg - Der Wildberger Weihnachtsmarkt in den historischen Gassen der Schäferlaufstadt hatte jetzt am ersten Adventswochenende auch in seiner 19. Auflage nichts an Anziehungskraft eingebüßt und firmierte bereits zum dritten Mal als Märchen-Weihnachtsmarkt.
Sowohl am Samstag wie auch gestern strömten die Besucher nach Wildberg und sorgten für zufriedene Veranstalter. "Das war echt bombastisch und vor allem abends gab es richtig Gedränge in allen Gassen", betonte der Wildberger Gewerbevereinsvorsitzende Torsten Seibold.
Zwar hatte das Markttreiben in der Schäferlaufstadt am Samstag zunächst etwas schleppend begonnen, doch nach Einbruch der Dunkelheit gab es in den Gassen rund um den Arrestturm kaum noch ein Durchkommmen.
"Wir sind hoch zufrieden, es gibt nur positive Rückmeldungen", konnte der Gewerbevereins-Vorsitzende schon gestern eine erste positive Bilanz ziehen. "Es war richtig viel los und viele Besucher sind lange geblieben", freute sich Torsten Seibold.
Und weil man das Thema "Märchen" vertiefen wollte, gab es in diesem Jahr nicht nur eine Märchenecke, sondern gleich eine ganze Märchengasse, die mit Märchenmotiven geschmückt war – und in der den Kindern die Weihnachtsgeschichte oder aus Märchen vorgelesen wurde.
Außerdem präsentierte die Jugendkapelle der Wildberger Stadtkapelle ihr breit gefächertes Repertoire, der Wildberger Grundschulchor stand ebenso auf der Bühne wie die Schüler der Musikschule. Einen Höhepunkt bildete der Auftritt von zwei Turmbläsern. Zum Ausklang des Weihnachtsmarktes ertönten gestern weihnachtlichen Klänge der Stadtkapelle Wildberg.
Fast immer ausgebucht waren die Kutschenfahrten durch Wildberg, und mehrfach regneten Sterntaler aus Schokolade aus dem Fenster des Arrestturmes.
Parallel zum Weihnachtsmarkt lockte zudem der traditionelle Künstlermarkt in die benachbarte Stadthalle. Großer Andrang herrschte beim Kinderflohmarkt, der seit Jahren fest in den Weihnachtsmarkt integriert ist und der erstmals in der Markthalle beim früheren Rewe-Parkplatz über die Bühne ging. "Das hat super eingeschlagen", freute sich Torsten Seibold über den großen Erfolg des Standortwechsels.
An beiden Tagen war natürlich der Nikolaus vor Ort, um die kleinen Gäste des Weihnachtsmarktes zu beschenken.