Wildberg Auf asphaltiertem Radweg bis nach Herrenberg

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Landrat Helmut Riegger, Ortschaftsrat Rudolf Widmaier, Erik Lang vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Bürgermeister Ulrich Bünger und der Gültlinger Ortsvorsteher Walter Baur (von links) testen den neuen Radweg. Foto: Klossek Foto: Schwarzwälder-Bote

Wildberg-Gültlingen. Vor einem Jahr fand der Spatenstich für den von Wildbergs Bürgermeister Ulrich Bünger als "Erfolgsprojekt" gelobten Lückenschluss zwischen Deckenpfronn und Gültlingen statt. Gestern eröffneten Vertreter des Landkreises, der Stadt, des Regierungspräsidiums und des Ortschaftsrates den neuen Radweg.

3,2 Kilometer lang und zweieinhalb Meter breit ist die ausgebaute Strecke, die den Wildberger Ortsteil und die Gemeinde im Landkreis Böblingen verbindet. "Jetzt kann man bis nach Herrenberg auf asphaltiertem Radweg fahren", berichtete Ortsvorsteher Walter Baur stolz. Vor allem die Asphaltierung – da sind sich alle Vertreter an diesem Morgen einig – sei vorteilhaft. Denn so trage man nicht nur dem Tourismus Rechnung, sondern auch den alltäglichen Radfahrern, die bei Wind und Wetter unterwegs sind.

Lückenschluss kostet rund 400 000 Euro

Mit Fahrradhelmen und E-Bikes ausgestattet fuhr der Ortsvorsteher gemeinsam mit Landrat Helmut Riegger, Erik Lang vom Regierungspräsidium Karlsruhe, sowie Bürgermeister Ulrich Bünger und dem Gültlinger Ortschaftsrat Rudolf Widmaier einen Teil der neuen Strecke ab. "Das ist eine tolle Sache", kommentierte Riegger, als er von seinem Fahrrad stieg.

Für den Landrat sind Radwege im Landkreis Calw ein wichtiges Thema. "Das müssen wir weiter im Fokus behalten", sagte er. Gerade im Hinblick auf die E-Bikes, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen und manch bergigen Radweg einfacher machen können.

"Das ist wirklich eine ganz tolle Baumaßnahme geworden", stimmte Bürgermeister Bünger in die allgemeine Begeisterung ein. Nicht zuletzt, dass es sich bei dem Ausbau um eine Landesmaßnahme handelte und die Stadt Wildberg dementsprechend finanziell entlastet wurde, freute das Stadtoberhaupt. Denn alles in allem hat der Lückenschluss rund 400 000 Euro gekostet. Auch beim Regierungspräsidium zeigte man sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Die Topografie ist natürlich anspruchsvoll", so Lang. Doch man sei schließlich im Schwarzwald und nicht in der Rheinebene. "Der Radweg kann sich sehen lassen."

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