Wellendingen. Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen und einen Ausblick in das neue Jahr zu wagen. Auch für den Wellendinger Bürgermeister Thomas Al­brecht, der seit Juli 2008 im Amt ist.

Eine ereignisreiche Zeit liegt hinter Wellendingen. Welche Erkenntnisse und Lehren haben Sie und Ihre Gemeinde aus dem Jahr 2012 gezogen?

Das Jahr 2012 war tatsächlich ereignisreich. Viele Baustellen wie Gosheimer Straße, Kinderkrippe und Betreutes Wohnen wurden umgesetzt. Die Erkenntnisse daraus: Eine Gemeinde muss sich weiterentwickeln. Nur so kann dem demografischen Wandel vorgebeugt werden. Dies geht jedoch alles nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Projekte miteingebunden werden. Dies haben die Verwaltung und der Gemeinderat getan. Und genau diese Vorgehensweise ist das Geheimnis des Erfolges.

Was bleibt positiv haften?

Positiv haften bleibt für mich persönlich die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinde- und Ortschaftsrat. Nur durch das positive Mitein­ander konnten die zahlreichen Projekte überhaupt auf den Weg gebracht und schlussendlich auch umgesetzt werden.

Was hätten Sie anders oder besser machen können oder sollen?

Ich weiß, dass der folgende Satz etwas überheblich klingen mag, aber er entspricht der Wahrheit: Wellendingen hat im Jahr 2012 alles, ja wirklich alles richtig gemacht.

Wenn Sie einen Ausblick auf 2013 riskieren, was ist alles auf Ihrer Liste vermerkt? Welche Aufgaben erscheinen machbar?

Für 2013 habe wir als einen der letzten Bausteine in Sachen Ortskernsanierung noch den Kindergarten Wellendingen mit der Erschließung der Straße "Winkel" und dem dazugehörigen Parkplatz auf dem Programm. Mit dem geplanten Neubau gilt es, nochmals einen Kraftakt zu bewältigen. Dies ist notwendig und machbar. Des Weiteren gilt es in Wilflingen, einer ortsansässigen Firma die geplante Erweiterung im Gewerbegebiet "Salzstein" zu ermöglichen. Aber mit unserer positiven Grundeinstellung ist alles machbar. Dies haben wir in den vergangenen Jahren mehrfach unter Beweis gestellt.

Auf welches Ereignis 2013 freuen Sie sich besonders?

Es gibt viele Ereignisse, auf die ich mich bereits heute freue. Dazu gehört zum Beispiel der Spatenstich zum Bau des neuen Kindergartens. Besonders freue ich mich aber auch auf die etwa zwölf Gemeinderatssitzungen, bei denen, das kann ich schon heute sagen, wieder in kon­struktivem Miteinander die Gesamtgemeinde vorangebracht wird. Des Weiteren freue ich mich auf sämtliche Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern und überhaupt auf meine Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Wellendingen, da ich nach nun fast fünf Jahren im Amt weiß, dass ich den schönsten Beruf in der schönsten Gemeinde habe. Persönlich, sozusagen als junger Vater, ­freue ich mich, meine Tochter Thea weiter heranwachsen zu sehen und viele glückliche Stunden zusammen mit meiner Familie verbringen zu dürfen.

Die Fragen stellte Andreas Pfannes