Stuttgart - Eigentlich schade, dass im deutschen Fernsehen die aktuellen Staffeln der verschiedenen Casting-Shows gerade zu Ende gegangen sind. Seit Mittwochabend gibt es nämlich einige hoffnungsvolle Kandidaten, die auch abseits ihrer eigentlichen Profession herausragende Qualitäten bewiesen haben.

Die Fußballspieler des VfB Stuttgart jedenfalls haben sich für das Fest was einfallen lassen – und sich dabei an den ganz Großen wie Franz Beckenbauer orientiert. Der Kaiser sang einst „Gute Freunde kann niemand trennen“, die Jungs vom VfB trällerten gemäß der Jahreszeit „Jingle Bells“ und präsentierten ihren Auftritt im Anschluss an das Pokalspiel gegen Köln auf der Videowand den Fans.

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Gut, die Tanzeinlage von Sven Ulreich wirkte weit weniger ausgereift als seine Paraden, Cristian Molinaro hatte einen Mini-Weihnachtsbaum mit seiner Gitarre verwechselt, und die japanische Version („Nananananana“) von Shinji Okazaki und Gotoku Sakai war an Textsicherheit durchaus zu überbieten.

Trotz allem war es aber ein wirklich großer Auftritt. Und dass die Castingshows bereits zu Ende sind, ist auch nicht schlimm. Es gibt ein alternatives Engagement für die VfB-Profis. Als Sternsinger.