Stuttgart - Die Einzelhändler im Südwesten setzen dieses Jahr beim Weihnachtsgeschäft auf die Zeit zwischen den Feiertagen. „Die endgültige Rechnung machen wir sicher erst nach Neujahr“, sagte der Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg, Horst Lenk, am Samstag. Bisher seien die Geschäfte nicht so gut gelaufen wie nach den positiven Prognosen der Konsumforscher erhofft. „Wir hatten uns einfach mehr erwartet.“ Auch der vierte Adventssamstag habe nicht die erwünschte Wende gebracht, beklagte Lenk.

„Die Stimmung der Verbraucher ist offenkundig sehr uneinheitlich“, stellte der Verbandspräsident fest. Zudem seien auf den Bons im Schnitt geringere Beträge verbucht worden als vergangenes Jahr.

In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester rechnen die Händler nun mit zahlreichen Familien und Paaren, die gemeinsam einkaufen gehen. „Die Leute haben dann frei und sind auch viel entspannter“, sagte Lenk. Dass dann auch Weihnachtsgeschenke umgetauscht werden, spiele mittlerweile eine geringere Rolle als früher. Vielmehr würden Gutscheine oder Geldgeschenke eingelöst.