Von Rul Jetter

Waldachtal. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins Biblischer Rundwanderweg (BIRWA) wurden verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet. Der zuvor neu gewählte Vorsitzende Siegfried Holstein trat dabei erstmals in Aktion.

Mit Dank und Präsenten und auch mit kräftigem Beifall seitens der Mitglieder ging die Verabschiedung vor sich. Aus dem Amt geschieden ist aufgrund beruflicher Beanspruchung Burkhard Büchner (53), ein Mann der ersten Stunde, denn bei der Vereinsgründung im Jahre 2000 war er bereit, den Posten des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Gewiss keine leichte Aufgabe, galt es doch, den Verein auf gute stabile Füße zu stellen und zu etablieren. Büchner bei der Verabschiedung: "Es war aufregend, es war eine gute und eine bewegende Zeit".

20 000 Besucher werden gezählt

Doch gelang es, in den zurückliegenden Jahren den besonderen Weg mit all seinen Exponaten bekannt zu machen und Besucher nach Waldachtal zu locken. Rund 20 000 Besucher wurden in dieser Zeit gezählt.

Der zweite Vorsitzende war bis dato Fritz Stolz. Der Pfarrer im (Un-)Ruhestand gehörte seit sieben Jahren zum Vorstandsteam, seit elf Jahren ist er Mitglied im Verein. Der jetzt 74-Jährige will sich nun etwas zurückziehen, wenngleich er seine Kenntnisse und Erfahrungen in theologischer Hinsicht weiter einbringen will und somit bereit war, sich bei der Wahl als Beiratsmitglied zur Verfügung zu stellen. Stolz rückblickend: "Es war dies mit dem Rundweg eine besondere Möglichkeit der Wortverkündigung, ich durfte in den zurückliegenden elf Jahren hier ehrenamtlich mit in der Verantwortung stehen."

Marianne Müller als "Frau der ersten Stunde" wurde gleichfalls verabschiedet. Sie hatte von Anfang an das Amt der Kassiererin übernommen, auch die Mitgliederverwaltung lag in ihren Händen. Sie drängte darauf, die Aufgabe abzugeben in jüngere Hände. Das ist gelungen, denn mit Julia Kaufmann wurde bei der Versammlung eine Nachfolgerin für die Finanzgeschäfte des Vereins gefunden.

Der Bibelrundweg ist auch bei der Leitung der Württembergischen Landeskirche ein Begriff. So bezeichnet ihn Landesbischof Frank Otfried July als eine Möglichkeit, durch die Verkündigung der Bibel zu wirken. "Von der Schöpfung bis zur Zeit der letzten Posaune wandert dieser Weg und bringt die Verkündigung dem Spaziergänger nahe, macht sie ihm lieb." Und weiter: "Geschichten werden erzählt, Bilder gezeigt, Symbole erklärt."