Waldachtal Kontakt zu Salzstetter Projekten
Schwarzwälder-Bote, 25.04.2012 21:05 UhrVon Walter Maier
Waldachtal-Salzstetten. Im Zeichen der Aktion Entwicklungshilfe 2012 hat die katholische Gemeinde in Salzstetten einen Missionsgottesdienst in der St.-Agatha-Kirche gefeiert. In Gebet und Fürbitten gedachten die Gläubigen der Menschen in den Salzstetter Missionsprojekten in Peru, Kongo, Tansania und Indonesien.
"In 41 Jahren hat die Kolpingfamilie Großartiges geleistet", sagte Kolping-Vizepräses Diakon Wilhelm Pöndl. Passend zum Predigttext zu "Friede für den Leib und Friede für die Seele durch Zuspruch von Jesus" sang der katholische Kirchenchor unter Leitung von Christoph Schmitz anspruchsvolle Lieder, so ein beeindruckendes Friedenslied. Als Organist wirkte Thomas Klaiber mit. Das Evangelium wolle Mut machen, so der Vize-Präses: "Glaube soll auch in Krisenzeiten Hoffnung geben." Der Glaube sei es auch gewesen, der die Aktion der Kolpinggemeinschaft ins Rollen gebracht habe. "Es sind nicht nur Worte, sondern gelebtes Zeugnis, das unter die Haut geht." Danke der Hilfe "aus unserer Gemeinde", so Pöndl, könne "Hilfe für das Leben" gegeben werden. Er rief den Salzstetter Steyler-Provinzial Paul Zepp in Erinnerung, der Projekte eingefädelt habe.
Menschen auf der ganzen Welt, so das fürbittende Gebet der Kolpingfamilie, sollen sich als eine Menschheitsfamilie verstehen, denen Gott seine Schöpfung anvertraut hat, um deren Verantwortung sie sich bewusst sein sollten. Hunger, Not, Analphabetentum – menschenunwürdige Situationen sollten aufrütteln. Und: "Für die Menschen in unserem Land, dass uns die Veränderungen in dieser schnelllebigen Zeit nicht Angst machen, dass wir stark bleiben im Bemühen um solidarisches Verhalten und mutig in die Zukunft blicken." Dank galt Clemens und Getrud Eppelt sowie Regina Scherrmann für die Vorbereitung des Missionsgottesdienst, der Familie Regina und Andreas Scherrmann für den passenden Schmuck des Altarraumes und Hans Dausch für die Organisation des Sammlerdienstes und die Informationstafel "40 Jahre Aktion Entwicklungshilfe".
Die Direkthilfe ist bestimmt für die Kinderspeisung in Huánuco/Peru, für Straßenkinder in Kinshasa/Kongo, für eine Krankenstation in Kilimahewa/Tansania und für die Kindergartenarbeit und Frischwasser auf der Insel Flores in Indonesien.
Spenden für die Aktion Entwicklungshilfe können weiterhin auf die Spendenkonten der Kolpingfamilie bei den örtlichen Banken überwiesen werden. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 07486/74 18.


