Von Eberhard Wagner

Waldachtal-Salzstetten. Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner blickte in der öffentlichen Ortschaftsratsitzung auf die Ereignisse und Aufgaben des abgelaufenen Jahres zurück.

Insgesamt 33 Baugesuche wurden bearbeitet, das Gewerbegebiet "Ländle neu – 3. Erweiterung" ist erschlossen und wird im nächsten Jahr erschließungstechnisch behandelt, damit auch kleinere und mittlere Betriebe ansiedeln können. Der jährliche Gedankenaustausch mit Grundschule und Kindergarten wird auch im nächsten Jahr stattfinden. Erfolgreich war auch die Einführung der Krippengruppe im Kindergarten.

Bürgerschaftliches Engagement gelobt

Sehr positiv bezeichnet Fahrner das bürgerschaftliche Engagement von zirka 80 Personen, die ständig irgendwo in der Ortschaft aktiv sind.

Bürgerversammlung und Jugendforum sind zu einem wichtigen Bestandteil der Bürgerbeteiligung geworden. Im kommenden Jahr soll das Jugendforum am 8. März, die Bürgerversammlung am 10. März stattfinden.

Besonders erfreulich für Salzstetten ist auch die Verbesserung der Breitbandversorgung, welche in diesem Jahr ausgebaut wurde.

Das Thema "Betreutes Wohnen" stehe im nächsten Jahr weiterhin auf der Agenda des Ortschaftsrats. Ziel sei es, die Infrastruktur Salzstettens nachhaltig zu bewahren und, wenn möglich, auszubauen.

Nach wie vor hegt Fahrner den Wunsch, ein Heimatmuseum zu schaffen. Er habe bereits konkrete Vorstellungen, die er im nächsten Jahr öffentlich zur Diskussion stellen werde.

Besonderes Augenmerk will Fahrner weiterhin auf das Thema "Attraktivität der Ortschaft" legen. Er denkt speziell an die Bereiche Bürgergesellschaft, Ortsbild, Dorfgestaltung, innerörtliche Potenziale, Dienstleistung und Versorgung, Bildung, Aktivierung von Gewerbeflächen, Seniorenbetreuung und Kultur.

Letztlich galt sein Dank auch den Vereinen und Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit.

Rat Roger Ganszki als stellvertretender Ortsvorsteher bezeichnete Fahrner als "guten Frontmann", der seinen Dienst unermüdlich zum Wohle der Ortschaft einbringe und bezog in seinen Dank auch Monika Damrath ein, die sich als Mitarbeiterin der Ortschaftsverwaltung weit über das normale Maß hinaus für die Belange der Bürger eingesetzt habe.