
Von Walter Maier Waldachtal-Tumlingen/Hörschweiler. Vielen Waldachtalern ist Erika Burkhardt bekannt als Naturfreundin im Schwarzwaldverein. Zudem engagiert sie sich für die Seniorenarbeit. Jetzt tritt sie mit einem Thema an die Öffentlichkeit, das den Blick über ihre Heimatgemeinde Hörschweiler hinaus öffnet: Kaffee – und sein weltweiter Siegeszug. Sie wollte ein besonderes Thema beleuchten, das von verschiedenen Meinungen besetzt ist und über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse informieren.
Duft von Kaffee aus Afrika und Amerika lag im evangelischen Gemeindehaus in Waldachtal in der Luft. Die Leiterin des evangelischen Frauenkreises Tumlingen-Hörschweiler informierte 28 Frauen, dass dieses Genussmittel durchaus gesund ist. Zum "Testsieger" avancierte an diesem Nachmittag ein Kamerun-Kaffee. Begeistert sangen die Frauen den "Kaffee-Song": "Ob Pfarrer, Schwester, Musikus, für alle Leute ein Genuss."
Im Kreis der Frauen machte es die Runde, dass man früher die Bohnen von Hand mahlen musste. Gertrud Dettling erinnerte sich, dass in Notzeiten Butter gegen das koffeinhaltige Aufgussgetränk eingetauscht wurde. Hannelore Schairer meinte: "Ein Apfel nach dem Kaffeetrinken lässt Sodbrennen abklingen."
Erika Burkhardt will den Kaffee zukünftig länger in der Packung belassen und nicht in Dosen abfüllen. "Das fertig gekochte braune Getränk sollte man übrigens in der Thermokanne nicht länger als 30 Minuten aufbewahren, da es sonst einen unangenehmen bitteren Geschmack bekommt." Und: "Wegen der Säure ist es ratsam, Kaffee und Obstkuchen nacheinander zu genießen und dazwischen Wasser zu trinken."