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Waldachtal Bürgle-Park ist ein Glücksfall für Salzstetten

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Seltene Bäume, prächtige Blüten: Im Bürgle-Park in Salzstetten, den Ellen und Dieter Mezger zugänglich machen, fühlen sich viele Besucher wie im Paradies. Fotos: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Walter Maier

Waldachtal-Salzstetten. Was für ein Traum von einem Park – was für ein Paradies von einem Garten. Der Bürgle-Park ist ein wahres Juwel und ein Glücksfall für Salzstetten. Dieter und Ellen Mezger ist es zu verdanken, dass sie ihr Reich der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Jahraus, jahrein strömen Besucher in das üppige Blühwunder. Auch aus dem Ausland kommen Gäste, um die grüne Oase in exponierter Lage oberhalb des Schwarzwald- und Heckengäu-Dorfes zu bewundern. Täglich arbeiten die Parkbesitzer vier bis sechs Stunden in ihrem "wilden Garten", wild im Sinne von Natur. Dieter Mezger: "Der Park, die Besucher, die Kindergartenkinder und die Pflanzen geben uns jeden Tag Lust und Kraft um unsere ganze Arbeitszeit zu investieren."

Zu den Highlights 2014 zählen tausende Anemonen als auch neue Hochbeete mit Hunderten von Fingerhüten in vielen Farben. Die vor über zehn Jahren gepflanzten Baumpäonien sind in diesem Jahr richtig explodiert. Erste Exemplare sind inzwischen weit höher als zwei Meter und haben zum Teil über 50 riesige Blüten.

Die im vergangenen Jahr gesteckten 1000 Hakenlilien zeigten ihre ersten Blüten. Bis zum Jahr 2012 hatten die Mezgers die selbst gesäten Agapanthus, das sind Schmucklilien aus Afrika, und Camelien immer in Töpfen gehalten. Im Vorjahr wurden sie ins Freie ausgepflanzt, wo sie sich gewaltig ausdehnten. Durch die Bienen von Eduard Singer verfügt Salzstetten über ein bevorzugtes Bestäubungsgebiet. Alle Fruchtsorten waren übervoll. Verschiedene Pfirsicharten entpuppten sich dieses Jahr als klare Renner bei den Besuchern. Hauptsächlich die Kinder erfreuten sich an den leckeren und saftigen Früchten.

Einige Besucher erlebten auch die Ernte von Kornelkirschen und Aroniabeeren. Diese Früchtchen sind total gesund und ergeben ein geschmackvolles Gelee. Dieter Mezger: "Meine persönliche Lieblingspflanze im Topf sind die Korallenpflanzen. Ihre Blüten sind knallrot und gehen dann in einen orangerotton über. Diese Pflanzen sind sehr selten und es gab noch keinen Besucher der jemals so eine Pflanze gesehen hat."

Für alle sind und bleiben jedoch die Rosen das absolute Highlight. Von den über 2000 Rosenstöcken sind die meisten mit Duft ausgestattet. Unermüdlich blühen die ersten bereits Anfang Mai wie die zitronengelbe Aicha und kokettieren im Juni um dann im August bis zu den Frösten nochmals tolle Nachblüten zu entwickeln. "Für Duftrosenliebhaber können wir sehr empfehlen: Duftwolke, Winschoten (Duftfestival), Frederik Mistral, Alec’s Red und Blue Parfum."

Der Park, so erzählen Ellen und Dieter Mezger, bereite wohl den Menschen jeden Alters Freude. Für die Jüngsten sind die Wasserstellen wie der Wasserfall mit Bachlauf, der Springbrunnen, die Teiche mit Fischen, Libellen, Molche und die Versteckmöglichkeiten und die Wege um Fangerles zu machen, das neue Flaschenxylofon, die neuen Schneckenbereiche und die Blechgießkannen mit Schlagzeug und das erlaubte Ernten von Früchten, wichtig. Dazu zählen auch die Kinder vom Kindergarten Salzstetten. "Die kommen jede Woche. Sie singen auch mit den Erzieherinnen, machen Lampion-Läufe und bringen uns einfach viel Herzfreude." Im Schüleralter kommt es schon mal vor, dass eine ganze Klasse mit Bilderrahmen ausgerüstet erscheint und ihr erstes Ölbild von den Blüten malen. Salzstetter Hochzeiter benutzen den Park immer wieder um eine Fotosession mit einem Profifotografen zu machen.

Menschen im mittleren Alter kommen dann sehr gerne, auch gedrängt von ihren Kiga kundigen Kinder, um ihren Eltern zu zeigen, dass man hier wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Park darf. Nach eine Duftprobe werden die Namen der Rosen notiert. Fachkundigere Besucher im Vorrentneralter schauen sich alles sehr genau an. Rentner und Pensionäre kommen hauptsächlich in Gruppen. Viele kommen wieder. Sie schätzen auch die vielen Parkbänke, den Pavillon und die Pyramide zum Ausruhen und zur Besinnung.

Treue Besucher sind Gärtnermeister, Vorbereiter für Gartenschauen und ganz liebe Dauergäste die laufend Pflanzgeschenke bringen. Schön für die Gastgeber, dass sich viele im Gästebuch verewigen. Mezger weiter: "Natürlich freuten wir uns auch sehr über sehr gebildete Personen. Doktoren und Professoren stellten sich bei uns ein. Sehr schätzten wir auch den Besuch von einem Mitglied des Deutschen Bundestages aus dem Bündnis 90/Grüne."

Dieses Jahr waren die Enkelinnen der Parkbetreiber, Celine und Chiara aus Stuttgart-Vaihingen, besonders aktiv: Sie bauten ein Flaschen-Xylophon, einen Liegeoase und einen tollen lustigen und bunten Gartenzaun. Der Waldschratt, Wasserfall und die Pyramide (Orangerie) waren heuer bei den Besuchern oft erwähnte Einrichtungen und wurden besonders oft fotografiert. Die Pyramide sogar fachmännisch skizziert.

Was erwartet die Besucher 2015? "Für nächstes Jahr haben wir aus eigener Samengewinnung jetzt schon mehrere Tausend Fingerhüte, Mohnblumen, Glockenblumen, Lupinen und Ringelblumen gesät. Diese Saaten sind bereits aufgegangen und werden nächstes Jahr blühen. Im Herbst werden 300 neue Rosen gepflanzt. In der Hauptsache seltene Rosen und Duftrosen die wir bisher noch nicht im Park haben. Alles zusammen wird immer mehr zu einem Gesamtbild zusammen wachsen und es wird für die Bevölkerung und Fotografen noch mehr Grund sein, uns zu besuchen."

 
 
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