Waldachtal Bürgermeisterin Annick Grassi hofft auf Scheitern der AfD

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Die Wahlen ergaben Veränderungen im Vorstand der CDU Waldachtal (von links): Andreas Züfle, Heinz-Otto Renz (bisher Vorsitzender, jetzt Beisitzer), Marco Schneider (neuer Vorsitzender, Tim Moll (neuer stellvertretender Vorsitzender), Heinz Hornberger (bisher stellvertretender Vorsitzender, jetzt Beisitzer). Foto: Baiker

Waldachtal-Lützenhardt - Der CDU-Ortsverband Waldachtal hatte zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Nur wenige Mitglieder und Gäste kamen, so dass aber doch die anstehenden Wahlen erfolgreich erledigt werden konnten. Der Ortsverband hat insgesamt nur 17 Mitglieder.

Heinz-Otto Renz begrüßte letztmalig als Vorsitzender. Viel zu berichten gäbe es nicht. Renz berichtete über eine viertägige Berlinfahrt, zu der Hans-Joachim Fuchtel eingeladen hatte. Dabei konnte man auch am Tag der offenen Tür alle Ministerien besichtigen.

Die vergangenen Landtagswahlen in Baden-Württemberg im Blick stellte Renz fest, dass der Stimmenanteil der AfD-Wähler in Waldachtal viel zu hoch gewesen sei. Man müsse sich deshalb bei der kommenden Bundestagswahl mächtig ins "Zeug schmeißen", um diese Verluste wieder rein zu holen. Heinz Hornberger, bisher zweiter Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, ergriff auch das Wort. Die Bundestagswahlen betrachtete er als eine entscheidende Richtungswahl. Entweder gehe es um ein Vertrauen in die Union, in die Bundeskanzlerin Angela Merkel oder zurück zu sozialen Wohltaten, wobei eine Gegenfinanzierung fehle. Die wirtschaftliche Stabilität zu erhalten sei wichtig für die Erhaltung der Arbeitsplätze. Hornberger sprach sich auch gegen die Integration von privaten Krankenversicherungen in die gesetzlichen Krankenversicherungen aus, da damit 300.000 Arbeitsplätze verloren gehen würden. Zu Recep Tayyip Erdogan resümierte Hornberger, was wohl passiere, wenn das Referendum nicht das von ihm erhoffte Ergebnis bringe.

Die Umfragen zur AfD sieht Hornberger nachhaltig nach unten gehend. Auf die Flüchtlinge eingehend stellte Hornberger auch fest, dass die Zahlen von 2015 sich nicht mehr wiederholen dürften. Aber das individuelle Asylrecht dürfe nicht angetastet werden. Die Einzelfallüberprüfung müsse schneller erfolgen.

Bei den Wahlen gab es einen Generationswechsel. Die Führungsspitze wurde verjüngt. Marco Schneider wurde erster Vorsitzender, sein Stellvertreter Tim Moll. Als Beisitzer fungieren Heinz Hornberger, Heinz Otto Renz, Ludwig Blum und Franz Schweizer.

Bürgermeisterin Annick Grassi forderte dazu auf, für die Bundestagswahlen Werbung zu machen. Der Anteil der AfD müsse zurückgedrängt werden. Alle demokratischen Parteien seien aufgerufen, für die Bundestagswahlen zu werben. Rechtsextremismus habe in Waldachtal nichts zu suchen. Grassi sprach die Hoffnung aus, dass die Afd unter fünf Prozent komme. Sie sprach auch ihre Enttäuschung darüber aus, dass bei dieser Mitgliederversammlung nur wenige Mitglieder da sind.

Andreas Züfle berichtete noch über die Bundes- und Landespolitik. Merkel habe bei den Flüchtlingen Humanität zeigen lassen. Aber Europa habe enttäuscht. Es gebe viele positive Beispiele der Integration.

Züfle griff die Themen innere Sicherheit, Kulturpolitik, Ländlicher Raum und die Bereiche Justiz, Europa und Tourismus, Polizeireform auf. Man habe sich in vielen Bereichen mit den Grünen arrangiert, so Züfle.

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