Waldachtal "Böse Wesen" umrunden den Hexenkessel

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Bei der Fasnetsveranstaltung des VfB Cresbach/Waldachtal war die Stimmung in der Vereinssporthalle bestens. Auch auf der Bühne bot sich den Zuschauern so manch kreative Performance. Foto: Hackstock

Waldachtal-Cresbach - Tolle Stimmung herrschte am Samstagabend in der Vereinssporthalle des VfB Cresbach/Waldachtal, die die vielen Gäste kaum fassen konnte. Diese hatten ihre Verkleidung getreu dem Motto "Märchen, Sagen, Fantasy" gewählt.

Und so tummelten sich im geschmückten Saal und in den Bars neben einer Vielzahl von Zwergen auch ganze Gruppen, die Schneewittchen, Frau Holle, Rotkäppchen, Froschkönig oder Jäger darstellten, vom bösen Wolf und dem Königssohn ganz zu schweigen. Auch an Elfen und finsteren Gestalten mangelte es nicht.

Gleich zu Beginn des Abendprogramms brachten die "Grenzweg Sinfoniker" vom Kniebis das Publikum mit ihren fetzigen Rhythmen auf Touren. Als danach noch die "Achertäler" ins musikalische Geschehen eingriffen und viele Gäste auf die Tanzfläche lockten, waren diese offen für weitere Darbietungen.

1,80 Meter große Biker treten als Zwerge auf

Eine fünfköpfige Kniebiser Gruppe erfreute als "Bergzwerge" mit einem Tanz. Lustig dabei die Vollbärte der beiden mitwirkenden Damen. Die Fußballer Daniel Bohnet, Dean Harr, Philipp und Jannik Möhrle sowie Samuel Schaber, Jan und Marius Schittenhelm und Ingo Schumacher machten als Räuber Hotzenplotz beziehungsweise als Rotkäppchen eine gute Figur. Letztere prüften zunächst die Muskeln der Räuber und legten dann mit ihnen eine heiße Sohle aufs Parkett.

Sylvia Ziefle hatte nicht nur die Darbietung der Fußballer, sondern auch die der Tischtennisspieler eingeübt. Christine Hayer, Robin Kübler, Daniela Rapp, Oliver Wittich und Lukas Ziefle hatten sich jeweils als Pippi Langstrumpf verkleidet und zeigten zuerst einige ihrer turnerischen Fähigkeiten.

Dass Tischtennisspieler ganz gut mit der weißen Zelluloidkugel umgehen können, ist bekannt. Dass sie aber als rothaarige Zopfgirls synchron das Tanzbein schwingen können, war den meisten der Zuschauer neu.

Erstmalig hatte Anika Nehl mit den Tennisdamen einen "Hexentanz" eingeübt. Mit Besen bewaffnet umrundeten Nikola Bohnet, Anna-Lena Epple, Jana und Senta Herzberg, Clarisse Gramer, Anika Nehl, Steffi Noak und Tina Schittenhelm als "böse Wesen" einen Hexenkessel. Aufsteigende Nebelschwaden vermittelten noch Blocksbergambiente, bevor die hübschen Hexen mit ihrem Tanz richtig loslegten.

Wenn 1,80 Meter große Biker als Zwerge auftreten, ist das schon Anlass genug zum Schmunzeln. Wenn dann aber noch ein männliches Schneewittchen stirbt und durch einen Kuss des Königssohns wiederbelebt wird, ist Gelächter vorprogrammiert.

Eberhard Beil, Ralf Bohnet, Dieter Erhard, Uwe Hirth, Michael Kaupp, Friedhelm Schwab und Bodo Szlusnus agierten als die sieben Zwerge, Sven Hayer hatte sich als Schneewittchen verkleidet und Lukas Ziefle spielte den Königssohn. Manuela Kaupp hatte die Schau eingeübt. Mit ihrem zweiten Auftritt beendeten die Kniebiser Guggenmusiker das Fasnetsprogramm, durch das Jochen Bohnet in bewährter Weise geführt hatte.

  
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