Von Hartmut Ketterer

Vöhrenbach-Hammereisenbach. Eine zufriedene Bilanz der vorgenommenen Maßnahmen zog Ortsvorsteher Peter Hummel bei der letzten Ortschaftsrats-Sitzung des Jahres. Erfreut zeigte er sich vor allem über die nach und nach bewerkstelligte Sanierung des ehemaligen Schulgebäudes.

Die Umwandlung zur Festhalle nach den neuesten Vorschriften der Versammlungsstättenverordnung, inklusive der Brandschutz- und energetischen Maßnahmen wurden umgesetzt. Wo es möglich war, haben die einheimischen Vereine kräftig mitgeholfen und letztendlich einiges an Geld eingespart. In den vergangenen Jahren wurde so etwa an die 250 000 Euro investiert. Jetzt fehlt nur noch eine Schließanlage, was aber im nächsten Jahr angestrebt werden soll.

Die Burg hat ihre Beleuchtung wieder, führte Hummel seinen Ratskollegen aus. Fünf Wochen war es nämlich dunkel um die Ruine Neu-Fürstenberg. Der Grund: Der Strahler war außer Gefecht, da Teile im Innern der Lampe ihren Geist aufgegeben hatten.

Dank der unentgeltlichen Hilfe von Martin Kleiser, Thomas Elsäßer und Andreas Menzel sowie einem Sponsor für die Ersatzteile strahlt die Lampe jetzt wieder in den Abendstunden die große Schildmauer an. Einheimische, wie auch Durchreisende haben deshalb wieder den vertrauten Blick zum beleuchtenden Burggemäuer am Ortseingang.

Gerne hörten die Ortschaftsräte, und das wird auch der Sportverein so sehen, dass das Landratsamt grünes Licht für die bisher an Festen provisorische Überdachung am Vereinsgebäude beim Sportplatz gegeben hat. Nun können endlich Vordach und Wände stabil und witterungsfest ausgebaut werden. Das kommt wiederum auch den Zuschauern bei den Fußballspielen zugute. Im hinteren Bereich wird die Blechgarage entfernt und der bisher freie Platz überbaut. Im nächsten Jahr werden Sportvereinsmitglieder deshalb mit Hammer und Säge ans Werk gehen. Was gehen wir im nächsten Jahr an? fragte Hummel. Der Ortsvorsteher hatte sich dazu schon Gedanken gemacht. Weiterkommen will der Ort in Sachen hintere Bahnhofstraße, Dobelweg und Weiterführung des "Kloräwegle" im Bereich Pulvermatten. Dann hätte man einen schönen innerörtlichen Rundweg.

Sanierungsarbeiten bei der 1906 erbauten Friedhofskapelle seien auch nötig, ergänzte Hummel. Vor allem die Südseite und der Glockenturm sollen gegen weitere Witterungseinflüsse geschützt werden.