Vöhrenbach (kou). Mit Spannung wurde im Gemeinderat der Bericht von Renate ­Galandi des Büros Hage+Hoppenstedt Partner aus Rottenburg bezüglich der Windnutzungsgebiete in Vöhrenbach erwartet.

Dabei wurden einige Unklarheiten aufgeräumt: Verwaltung und Gemeinderat sind nicht dazu da, Kosten-Nutzungsprognosen zu erstellen. Mit gesetzlicher Verwirklichung der Ausweisung von günstigen Flächen kann nur ein Hinweis gegeben werden, ob ein Standort geeignet ist.

Gehen Interessenten ein Projekt an, müssen sie selbst die Rentabilität errechnen. In Bezug auf "Windhöffigkeit" kann Vöhrenbach einen "nur begrenzten Beitrag leisten", erklärte Renate Galandi. Sie hatte "steckbriefliche" Vorarbeit geleistet, um beste Flächen auszuweisen. Als Maßstab galt dabei der aktuelle Windatlas. Unter Berücksichtigung sämtlicher öffentlicher Belange kam ihr Unternehmen zu dem Schluss, dass das am westlichen Rand von Vöhrenbach liegende Gebiet "Rappeneck" infrage kommt und der nördliche Teil günstigere Voraussetzungen biete.

Als sei die Angelegenheit vom Himmel bestimmt, kommentierte Bürgermeister Robert Strumberger: "Die Energiewende ist über uns gekommen." Er möchte auf jeden Fall die Bürger informieren und am Entscheidungsprozess teilnehmen lassen. Ferner soll geklärt werden, was die Interessenten meinen.

Vorteilhaft sah Strumberger die Zusammenarbeit mit Furtwangen und Gütenbach, um die Vorgabe des Landes, zehn Prozent des Energiebedarfs aus Windkraft zu schöpfen, zu erfüllen.