Vöhrenbach/Donaueschingen-Wolterdingen. Am neuen Hochwasserrückhaltebecken bei Wolterdingen ist von Freitag, 21. Dezember bis voraussichtlich 21. März ein Probestau vorgesehen. Während des Staus ist zeitweise die Landesstraße zwischen Hammereisenbach und Wolterdingen gesperrt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Beim Probestau werde die Landesstraße gesperrt und eingestaut. Nach dem Abstau überprüfe ein Gutachter, ob Straße und Böschungen keinen Schaden erlitten haben. Erst danach könne die Landesstraße wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden. Es sei mit einer Sperrung von ein bis zwei Wochen zu rechnen. Die Umleitung werde ausgeschildert sein.

Der Probestau werde eingeleitet, so heißt es weiter, wenn die Hochwasservorhersagezentrale des Landes eine ausreichende Wassermenge prognostiziert. Benötigt wird ein maximaler Abfluss in der Breg von etwa 50 Kubikmeter pro Sekunde und vor allem eine Fülle der Hochwasserwelle von mehr als 2,5 Millionen Kubikmetern. Dann werden die Segmentwehre des Auslassbauwerks so geschlossen, dass nur noch ein niedriger Basisabfluss weiter fließt und das Becken zu mindestens dreiviertel Höhe eingestaut wird.

Nach einer kurzen Beobachtungsphase mit gleich bleibendem Wasserstand im Becken wird die Entleerungsphase für Messungen und Kontrollen genutzt. Vom Beginn des Einstaus bis zur vollständigen Entleerung werden etwa vier bis fünf Tage vergehen.

Der Probestau dient dazu, so heißt es weiter, alle Anlagenteile gründlich zu testen. Die erforderlichen Betriebsabläufe wurden in einer umfangreichen Betriebsvorschrift zusammengefasst und sollen nun mit den vielen Beteiligten in einem unkritischen Hochwasser erprobt werden. Danach ist die Anlage offiziell betriebsbereit.