Vöhrenbach Bauarbeiten von April bis Oktober

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Die Villinger Straße in Vöhrenbach wird saniert. Foto: Liebau Foto: Schwarzwälder-Bote

.Nicht nur die Sanierung der Krankenhausstraße (wir berichteten), sondern auch der Villinger Straße stand auf der Tagesordnung beim Vöhrenbacher Gemeinderat.

Vöhrenbach. Auch hier wurde die Sanierung der Straße beschlossen, allerdings mit drei Gegenstimmen. Die Sanierung der Straße selbst ist Sache des Landes und damit nicht Gegenstand der städtischen Beratungen. In diesem Zusammenhang werden aber wie im Bereich der Krankenhausstraße Wasser und Abwasser saniert und verbessert.

Außerdem wird im gesamten Bereich der Villinger Straße der Gehweg komplett erneuert. Es wurde als sehr positiv bewertet, dass die Stadt auch die Kosten für die Erneuerung der Hausanschlüsse der Anwesen in der Villinger Straße übernimmt, da sie dann auch hier wie in der Krankenhausstraße einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent erhalten kann.

Aber auch hier sollten sich, wie in der Krankenhausstraße die Anlieger möglichst gleich an das Netz für das Breitbandkabel anschließen lassen. Wie der planende Ingenieur Christ ausführte, wurde nach der Bürgerversammlung n nichts Wesentliches mehr geändert, da es hier auch keine wesentlichen Einwände gab.

Der einzige Diskussionspunkt bereits in der Bürgerversammlung war hier eine in die Straße ragende Pflanzinsel mit einem Baum nahe dem Uhrmacherhäusle. Allerdings sei sichergestellt, dass die Zufahrt zu den Anwesen gegenüber nicht eingeschränkt sei, so Ingenieur Rainer Christ. Trotzdem habe man bei der weiteren Planung im Sinne "eines guten Zusammenlebens" auf diese Pflanzinsel verzichtet. Gleichzeitig bestätigte er auf Anfrage, dass die Zufahrt zum Uhrmacherhäusle aufgeweitet werden konnte.

Rüdiger Hirt (CDU) sah ebenfalls die Notwendigkeit, diesen Baum-Standort wegzulassen. Gleichzeitig forderte er, die Umgebung der Einmündungen einzubeziehen und auch hier die entsprechende Beleuchtung anzugleichen. Peter Hummel (BWV) war strikt dagegen, auf diesen Baum zu verzichten. Unter anderem würde er deutlich für eine Geschwindigkeits­reduzierung sorgen. Dies führte dann auch dazu, dass die Baumaßnahme im Gesamtumfang vom Gemeinderat zwar akzeptiert wurde, aber mit drei Gegenstimmen aus der BWV-Fraktion.

Auf Anfrage aus dem Gemeinderat wurde erläutert, dass die Deckschicht der Straße dann in einem Zug und vor allem ohne Mittelnaht aufgebracht wird. Dies werde dann aber dazu führen, dass in den Sommer- und Herbstferien die Straße dann jeweils einmal für zwei Tage komplett gesperrt wird. In der übrigen Zeit ist die Villinger Straße halbseitig gesperrt und Einbahnstraße in Richtung Stadtmitte. Der örtliche Verkehr in die Gegenrichtung muss dann über das Kälbergässle ausweichen. Lediglich für den Linienbus gibt es eine Sonderlösung, mit einer speziellen Ampelschaltung darf dieser die Villinger Straße auch in der Gegenrichtung befahren.

Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt großräumig über Rohrbach oder Herzogenweiler. Die Bauarbeiten sind für die Zeit von April bis Oktober des kommenden Jahres geplant.

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