Villingen-Schwenningen - Die Schwenninger Wild Wings haben am Freitagabend gegen Crimmitschau (1:2 nach Penaltyschießen) ihre erste Heimniederlage kassiert.

Kein Problem. Coach Stefan Mair sah eine gute Leistung seines Teams, bemängelte aber die Chancenverwertung angesichts von 53 Schüssen. "Wir haben vor dem Crimmitschauer Tor zu wenig Kaltschnäuzigkeit gezeigt, hätten bereits Ende des ersten Drittels und im Mitteldrittel für eine höhere Führung sorgen müssen", blickte Mair auf die Phase nach dem 1:0 zurück. Akzeptieren will Mair nicht die aufgekommene Kritik an seinen beiden ausländischen Stürmer Rob Hennigar (8 Spiele, 0 Tore, 4 Assists) und Stefan Meyer (8/1/3). "Rob Hennigar haben wir als Spielmacher geholt und nicht als Torjäger. Wenn beide keine Chancen kreieren würden, dann hätten wir ein Problem, so aber nicht."

Ein glücklicher Sieg. Für die Eispiraten waren es die ersten Saison-Punkte auf fremden Eis. Gästetrainer Fabian Dahlem zeigte sich zufrieden darüber, "dass wir in der Defensive viele Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, sehr gut umgesetzt haben. Es war ein glücklicher Sieg, mit dem wir aber natürlich sehr gut leben können." 200 Trikots verkauft. Das Engagement der beiden NHL-Spieler Chris Stewart und Wayne Simmonds in Crimmitschau zahlt sich für die Ostdeutschen immer mehr aus.

Neben den angestiegenen Zuschauerzahlen bei den Heimspielen wurden von den beiden Stürmern schon über 200 Trikots (das Stück für 99 Euro!) verkauft. "Vielleicht bleiben sie ja bei uns auch noch länger", hofft Dahlem.