Villingen-Schwenningen Wie beim z’ Licht gau

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VS-Schwenningen. Besonders gemütlich ging es bei den Bewohnern im Haus der Betreuung und Pflege am Deutenberg zu. Bei Kerzenschimmer erzählte Kräuterfrau Monika Schwarz aus Furtwangen alte adventliche Geschichten aus dem Schwarzwald.

Sie berichtete von den Spinnstuben und wie damals stabile Leinentücher gesponnen wurden. Zudem stimmte sie Lieder an, die damals am Spinnrad gesungen wurden. Wenn am Tage die Arbeit gemacht war, hieß es "z’ Licht gau’". Zum Licht gehen bedeutete, man traf sich im Kerzenschein zu geselligen Runden. Da wurde Schafskopf oder Cego gespielt. Traditionell gab es an den Adventsabenden Birnen- oder Apfelbrot und Beerenpunsch mit aromatischen, weihnachtlichen Gewürzen.

Auch die Bewohner und Gäste durften vom Apfelbrot mit Punsch probieren, den Monika Schwarz eigens gebraut hatte. Immer wieder lud Siegfried Enz mit seiner Zither zum Singen ein.

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