Villingen-Schwenningen - Wie ein Schweizer Käse sehen zahlreiche Straßen in VS aus. Der langanhaltende Winter verschlimmert die Situation auf den innerstädtischen Verbindungswegen noch.

Beispiele gibt es in den Stadtbezirken genügend. Besonders schlimm ist es beispielsweise in der Peterzeller Straße oder der Sebastian-Kneipp-Straße in Villingen oder Vor dem Hummelsholz in Schwenningen. Diese Auflistung könnte an einigen anderen Stellen fortgesetzt werden. Mitunter erreichen die Schlaglöcher indes eine gefährliche Größe, so dass Autofahrer schon Slalom um diese Hindernisse herum fahren, wie mehrfach zu beobachten war. Der Zustand der Straßen in Villingen-Schwenningen und der Sanierungsstau seien ja allgemein bekannt, erklärt Nicolas Lutterbach, Pressesprecher der Stadt. Im Winter seien die Straßen in unseren Breitengraden durch den Wechsel von Frost und Nässe starken Belastungen ausgesetzt, mit diesem Problem hätten andere Städte bundesweit ebenso zu kämpfen.

"Überall dort, wo durch außerordentliche große Schlaglöcher ›Gefahr im Verzug‹ ist, beseitigt der TDVS die Schlaglöcher sofort. Im Winter werden diese mittels Kaltasphalt provisorisch aufgefüllt, im Sommer mit Heißasphalt", erklärt Lutterbach weiter.

Vergeben würden die Aufträge hierfür vom Stadtbauamt, das als Straßenbaulastträger für den Unterhalt und die Sicherheit der Straßen zuständig sei. Insofern gebe es keinen festgelegten Etat, das heißt, wenn "Gefahr im Verzug" ist, werde ein Schlagloch beseitigt.

Die Straßen würden regelmäßig auf Schäden kontrolliert, im Schnitt komme eine Straße alle zwei bis drei Monate "unter die Räder", zeigt der Pressesprecher weiter auf. Dann würden auch Fotos von Schlaglöchern gemacht und deren Lage mit den entsprechenden GPS-Daten vom Vermessungsamt dokumentiert. "Auch Hinweisen von Bürgern gehen TDVS, Vermessungs- und Stadtbauamt nach."