Villingen-Schwenningen Tattoo- und Piercing-Messe zieht Besucher an

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Foto: Bartler-Team

Villingen-Schwenningen - Kaum eine Liege blieb leer bei der ersten Tattoo-Convention auf dem Schwenninger ­Messegelände am vergangenen ­Wochenende. Veranstalter ­Filippo Lo Verde und ­Sabatino Montuori dürften mit ihrer Erstauflage zufrieden gewesen sein.

Eines ist sogleich bei der "Ink Style VS" aufgefallen: von dubiosen Gestalten keine Spur. Zahlreiche junge Frauen, coole Jungs, Familien mit Kindern und auch viele Paare besuchten die Tattoo- und Piercingmesse. Vor allem die Tatöwierstuben aus der Ferne zog die "Ink Style VS" in die Neckarstadt. München, Frankfurt, Leverkusen war auf den Bannern an den Ständen zu lesen. "Es ist nicht einfach gewesen, die Studios aus der Region für die erste Messe zu gewinnen", berichtet Lo Verde. Doch einige ließen sich dann doch auf das Experiment Tattoo-Messe in Villingen-Schwenningen ein.

So auch das Studio InkMe aus Schwenningen. Inhaber Stefan Broghammer hatte eine internationale Crew am Start. Woon Kim aus Seoul arbeitet bei InkMe und ist für seine Portraits weltweit berühmt. Der Mann, der bei ihm bei der Messe unter der Nadel liegt, lässt sich das Portraitbild seines verstorbenen Patenkindes stechen. Das Bild von der Vorlage lässt sich kaum vom fast fertigen Projekt am Oberarm unterscheiden. "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns bei der Messe präsentieren, da es vor der Haustür ist. Im Trend liegen nach wie vor Schriften, vor allem bei den Mädels", erklärt der Chef.

Auch beim Trossinger Studio Toto wird fleißig gestochen. Nancy aus Deisslingen ist eine von vielen jungen Frauen, die ihre Körper mit Tätowierungen schmücken lassen. Ganz spontan hat sie bei Toto Platz genommen und sich Ringe unter ein schon von Toto gestochenes Bild stechen lassen. "Der Arm soll voll werden", erklärt sie ihre Motivation. Daniel Heimburger ist auch einer von den Kurzentschlossenen, die die Messe nutzen, um sich ein neues Tattoo machen zu lassen. Mit dem Unterschied, dass dieses sein erstes ist. Er hat die Gelegenheit, sich von einem der Stars der Szene verschönern zu lassen. Der Tahitianer Teiki Nui Tatau, der extra aus Spanien zur "Ink Style VS" angereist ist, fertigt jedes Tattoo ganz persönlich an und arbeitet ohne jede Vorlage. "Es tut schon sehr weh, man gewöhnt sich aber mit der Zeit an den Schmerz", erklärt der Bad Dürrheimer.

Die Messe wurde abgerundet durch die Modenschau des Rottweiler Modelabels Skorpia Xtreme, einer Actionshow des Künstlers Ray Style, einem Konzert und einer After-Show-Party. Für Skorpia-Designerin Ariane Savic war die Messe eine besondere, denn sie präsentierte bei ihrer ersten Modenschau überhaupt ihre textilen Werke, die sie in Rottweil selbst herstellt. "Ich war aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt", gibt Ariane Savic zu.

  
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