Villingen-Schwenningen Südwestmetall bald in eigenen vier Wänden

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Ralph Wurster (von links), Rupert Kubon, Joachim Schulz, Gerhard Warnke (Vorstandsmitglied Südwestmetall), Harald Marquardt (Vorstandsmitglied Südwestmetall). Stefan Orlowski (Verbandsingenieur Südwestmetall) und Rolf Böning (ehemaliger Geschäftsführer Südwestmetall). Foto: Schück Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Felicitas Schück

Schwarzwald-Baar-Kreis. Schon übernächstes Jahr soll es stehen, das neue Verwaltungsgebäude von Südwestmetall. Umrahmt von Landratsamt, Arbeitsgericht und Bundesbank hat der Arbeitgeberverband seinen neuen Platz gefunden.

"Als wir uns in dieses Grundstück verliebten, hatten wir uns mit unterschiedlichen Szenarien auseinandergesetzt", schilderte Joachim Schulz, Vorsitzender des Vorstandes der Südwestmetall Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau. Eine Sekunde später rüttelte wie zur Untermalung plötzlich der Orkan an den Jalousien des Sitzungssaales im dritten Stock.

"Seit 18 Jahren ist Südwestmetall hier", berichtete Schulz. "Diese Räumlichkeiten haben gut gedient, sind aber nun zu klein." Und er deutete auf den Arbeitsplatz, der im Sitzungssaal eingerichtet werden musste. "Deswegen", so fuhr Schulz fort, "wollen wir nun ein eigenes Gebäude." Sechs Millionen Euro legt die Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau dafür hin, Grundstück inklusive. Stolz strahlten Oberbürgermeister Rupert Kubon und der Südwestmetall-Vorsitzende. "Der Preis ist angemessen. Wir sind sehr froh, dass wir was gefunden haben", so Schulz, der unterstrich, dass der Verband durchaus nicht auf Villingen festgelegt gewesen sei, sondern auch andere Standorte untersucht habe. Die verkehrsgünstige Lage und die Stadtnähe, die gute Anbindung an den ÖPNV und "hohe Präsenz" überzeugten auf dem "brown­field", das heißt, "einem Gelände, wo schon mal was gestanden hat", wie Schulz es formulierte.

Beide Grundstücksparzellen wurden erworben, doch zunächst soll nur eine bebaut werden. Selbstverständlich werden zusätzliche Parkplätze auf dem Gelände geschaffen, betonte Oberbürgermeister Kubon. Die Grundstücksfläche am Hoptbühl in Villingen umfasst zirka 6300 Quadratmeter, die Bruttogeschossfläche des Neubaues insgesamt erstreckt sich auf zirka 2000 Quadratmeter. Im Erdgeschoss soll ein Veranstaltungssaal für 120 Personen entstehen, der teilbar sein soll. Ein Foyer und Nebenräume sind dabei. Für eine Zwischenetage wird noch ein externer Mieter gesucht. "Vielleicht geht BBQ als Tochterunternehmen des Bildungswerks der baden-württembergischen Wirtschaft noch mit rein" erklärte Schulz. Im oberen Bereich sollen alle Mitarbeiter von Südwestmetall ein Büro erhalten.

Derzeit sind acht Mitarbeiter in der Bezirksgruppe beschäftigt, darunter neben dem Geschäftsführer drei Rechtsanwälte, ein Ingenieur, zwei Sekretärinnen und eine Auszubildende. Südwestmetall-Geschäftsführer Ralph Wurster findet die künftige Nähe zum Arbeitsgericht gut, zumal der Arbeitgeberverband die Mitgliedsunternehmen vor Gericht vertritt. "Das Arbeitsgericht ist ein wichtiger Faktor", betonte Schulz. "Wir freuen uns sehr, dass Südwestmetall hier ein neues Gebäude errichtet", erklärte Oberbürgermeister Rupert Kubon.

Baubeginn ist Frühjahr oder Sommer 2015, im Jahr 2016 soll das Gebäude bezogen werden. Die Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau betreut 90 Betriebe mit 34  000 Beschäftigten.

  
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