Villingen-Schwenningen Sommertheater an der Junghans-Villa

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Bereiten das Jubiläums-Sommertheater 2017 an einem besonderen Ort vor: Hermann Schreiber (Technik), Ches Themann, Liliana Valla, Joachim Müller, Andreas Erdel und Doris Erdel-Trübsand (von links) an der Junghans-Villa. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

2017 ist auch für das ­Villinger Sommertheater ein Jubiläumsjahr: Die Akteure feiern das 30-jährige Bestehen. Dafür haben die Verantwortlichen jetzt einen außergewöhnlichen Spielort ergattert – die Junghans-Villa.

VS-Villingen. Anders als im Spielplan 2016/17 angekündigt, werden der Schauspieler und frühere Vorsitzende des Theaters am Turm, Andreas Erdel, und seine Cousine Doris Erdel-Trübsand die Produktionsleitung für das Stück "Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro" übernehmen.

Es gibt 18 Vorstellungen der Mozart-Oper

Am 23. Juni wird Premiere sein, geplant sind 18 Vorstellungen. Die Regie führt der Operettenregisseur Ches Themann aus Österreich, der mit "Der Botschafter" im April mit großem Erfolg zum ersten Mal für das Theater am Turm Regie führte.

Lange überreden, das Theaterjubiläum auf seinem Grund und Boden feiern zu dürfen, musste man den neuen Besitzer der Junghans-Villa, den Villinger Architekten Joachim Müller, nicht. Auch wenn bis dahin Teile des Hauses verkauft oder vermietet seien, werden die Theaterabende stattfinden, versprach er gestern.

Für Erdel und Co. schließt sich damit ein Kreis. 1988, ein Jahr nach Gründung des Villinger Sommertheaters, habe man nach dem Auszug der Lebenshilfe schon einmal an der Junghans-Villa gespielt, Nestroys "Der Talisman", erinnerte Andreas Erdel gestern an die Anfänge.

Spätere Bemühungen, diesen außergewöhnlich schönen Ort im Villinger Warenbachtal noch einmal zu bekommen, schlugen fehl. Umso glücklicher ist das Team jetzt, hier wieder einmal eine Veranstaltungsreihe planen zu dürfen.

Den Terminplan der 1200-Jahrfeierlichkeiten habe man durchforstet, um schwerwiegende Überschneidungen mit Großveranstaltungen zu verhindern, sagte Erdel. Außerdem wolle man für das Bühnenstück mit dem Bau von erhöhten Zuschauerrängen, Beleuchtungseffekten und Bewirtung einen Rahmen schaffen, dem sich niemand entziehen kann und der das Ziel von mindestens 3500 Zuschauern zu erreichen hilft.

Zurzeit seien der Regisseur und die künstlerische Leiterin, Liliana Valla, dabei, das Ensemble zusammenzustellen. Die Hauptrolle des Figaro konnte mit Ercan Özmen schon besetzt werden. Auch Andreas Erdel wird wieder einmal zum Ensemble gehören.

Etwas auf die örtlichen Gegebenheiten anpassen werde er die Originalvorlage der Mozart-Oper, das Libretto von Lorenzo da Ponte, nach der im 18. Jahrhundert geschriebenen Geschichte von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais schon, kündigt Ches Themann an und er verrät zudem: Alle drei, Mozart, da Ponte und Beaumarchais werden ebenfalls auftreten. "Und das Bühnenbild ist quasi schon gebaut".

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