Villingen-Schwenningen Piraten von der Brigach erobern Stadt

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Die Querdancer boten Szenen aus Asterix und Obelix. Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Willi Zimmermann

Ein spitziges und vielseitiges Programm, engagierte Akteure und tolle Stimmung – das war der Fasnetsauftakt der Fazenedle beim Kappenabend im Gemeindesaal Bruder-Klaus.

VS-Villingen. Die Stimmung brauchte im voll besetzten Saal nicht gesucht werden, sie wurde mitgebracht von den zahlreich anwesenden Gruppen und Vereinen, ob im Original-Häs oder sonst wie als Mäschgerle verkleidet. Da die Fazenedle in diesem Jahr auf dem Fasnetsabzeichen verewigt sind, durften sie mit den Bettelwiebern aus Burgberg eine Gastzunft einladen.

Für einen gelungenen Einstieg ins Geschehen sorgte die Tanzgruppe Team Fez mit einem "Black Eyed Peas"-Medley. Überhaupt erhielten die Tanzgruppen sehr großen Beifall für ihre gelungene Choreographien und das geschmackvolle Outfit.

Die "Young Ladies" luden den Saal mit "Jungel Drum" und "Waka Waka" auf eine Reise ins Dschungelbuch ein. Vom stürmischen Krebsgraben her machten die Piraten von der Brigach die See ums Städtle mit viel Power unsicher. Zu Beginn des Programms unterzogen sich "Die zwei Klobürschte" (Petra Kroggel, Thomas Viebrans) einem Seelenstriptease und machten ihrem Frust über die Auswirkungen ihres Knochenjobs auf ihr Privat- und Seelenleben heftig Luft.

Eine abendfüllende Nummer waren auch die die Randstoabläärer (Oliver Geib, Hacky Kroggel, Thomas Viebrans) gewesen, wie sie die Begebenheiten im Städtle text- und tonsicher fasnächtliche aufbereitet haben. "Schenket de Gema euer Geld, die brauchets mehr als ihr", lästerten sie über deren Einfallreichtum. "Ihr wäret so gern wie wir", bekamen die Schwenninger ihr Fett ab. Mit sehr spitzer Zunge nahmen sie die Versäumnisse des neuen Klinikums auf die Schippe. "Des kann doch nicht wahr sein, war das wirklich älles", polterten sie über Wartezeiten und den Geiz an Personal, "aber der rostige Träger auf dem Dach wird beheizt".

Nein, der Ringzug fuhr nicht als Zugabe, so viel Retro wollten die Blärer nicht und hielten Vorschau auf die kommende Fasnet: Immer wieder sonntags, montags, Dienstag bis Aschermittwoch fehlt die Erinnerung nach so täglich 40 Schorle. Als Augsburger Puppenkiste zogen die "Sixpack" die Fäden und punkteten nostalgisch bei jung und alt. Die Querdancer standen mit Szenen aus Asterix und Obelix nicht nach und widerlegten das Gerücht, nachdem ganz Villingen auf dem Narro-Ball sei: "Dort sind alle, die für den Kappenabend der Fazenedle keine Karten mehr bekamen."

Die gute Laune aus dem Programm hielten die Fazenedle selbst mit ihrem Guggen-Konzert hoch. Da hielt es niemand mehr auf seinem Platz. Mit dem Duo "Wiederkehr" konnte anschließend abgetanzt werden.

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