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Villingen-Schwenningen Pfarreien stellen Weichen für Zusammenarbeit

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Nach einem einstimmigen Beschluss zur Kooperation der Stadtpfarreien in Villingen unterschrieben die Ältesten in der letzten Kirchengemeinderatssitzung vor der Sommerpause im Martin-Luther-Haus den Vertrag. Foto: Winkelmann-Klingsporn Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Villingen. Mit der Kooperationsvereinbarung der vier Stadtpfarreien stellten die Mitglieder des evangelischen Kirchengemeinderats Villingen in der letzten Sitzung vor der Sommerpause wichtige Weichen für die künftige Arbeit in der Gemeinde. Außerdem standen der Jahresabschluss 2016 und ein Beschluss zum Symposium "Von der Reformation zur Ökumene" im Rahmen des Stadtjubiläums auf der Tagesordnung.

Die Ältestenkreise der Johannes-, Lukas-, Markus- und Pauluspfarrei hatten bereits im Vorfeld in einer Kooperationsvereinbarung einer weitergehenden Zusammenarbeit zugestimmt. Mit dem einstimmigen Beschluss des Kirchengemeinderats wurde jetzt die inhaltliche Entwicklung auf den Weg gebracht. Eine Begleitgruppe erarbeitet im Herbst einen Vorschlag, in welchen Bereichen und mit welchen Inhalten die Pfarrgemeinden zusammenarbeiten könnten. Als "Punktlandung" beschreibt der Geschäftsführer des evangelischen Verwaltungs- und Serviceamts, Matthias Engler, den Jahresabschluss 2016 der evangelischen Kirchengemeinde Villingen. Einstimmig bestätigte das Gremium die Abschlussrechnung mit 4,687 Millionen Euro Einnahmen und Ausgaben von 4,618 Mio Euro. Der Überschuss von knapp 69 000 Euro geht in die allgemeine Betriebsmittelrücklage. Eine Deckungslücke gibt es noch in der Substanzerhaltungsrücklage, den Rücklagen zur Gebäudeunterhaltung. Trotzdem "ist das ein gutes Jahresergebnis", betonte der Vorsitzende Klaus Büch, schließlich befinde sich die Gemeinde im Haushaltssicherungskonzept, einem Verfahren, mit dem die badische Landeskirche Sanierungen kirchengemeindlicher Haushalte begleitet und sie auf den Weg zu einer neuen Liegenschaftskonzeption für die kirchlichen Gebäude bringt.

Der Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Kreisarchiv, der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Villingen sowie mit den Evangelischen Kirchengemeinden Villingen und Schwenningen im Rahmen des Stadtjubiläums am 23. und 23. September im Landratsamt ein Symposium. Unter dem Titel "Von der Reformation zur Ökumene" geht es um konfessionelle Identitäten und Milieus in Villingen-Schwenningen und auf der Baar. Mit dem einstimmigen Beschluss des Kirchengemeinderates steuert die Kirchengemeinde Villingen 500 Euro zur Finanzierung bei.

Um die hohen Ausgaben für Gebäudeunterhaltung zu reduzieren, müssen laut Beschluss der badischen Kirchenleitung die Gemeindehausflächen an die Mitgliederzahlen angepasst werden. In Villingen wird eine Projektsteuerungsgruppe im Herbst Vorschläge für den Kirchengemeinderat zusammenstellen. Bei den Überlegungen um künftige inhaltliche Arbeit und welche Gebäude wie genutzt werden können, "kann viel neu gedacht werden", so Klaus Büch. Binnen eines halben Jahres soll eine Gebäudekonzeption für die Stadtkirchengemeinden erstellt werden. Ziel ist, noch in dieser Arbeitsperiode, das heißt bis Ende 2019, über eine Gebäudekonzeption zu entscheiden.

Die Sommernachtsmusiken präsentiert die evangelische Kirchengemeinde Villingen an den Freitagen im August ab 21 Uhr in der Johanneskirche an der Gerberstraße. Der Eintritt ist frei. Für das Projekt "offene Johanneskirche" werden noch ehrenamtliche Begleiter gesucht. Kirchengemeinderatsvorsitzender Klaus Büch möchte im Rahmen eines Pilotprojektes in der Johanneskirche ein "GottSpot", ein öffentliches WLAN einrichten. Im Herbst wird der Kirchengemeinderat darüber entscheiden.

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