
u Um zu erfahren, ob die Trendsportart Parkour unter den Jugendlichen bekannt ist, haben Schüler der Klasse 9b an der Robert-Gerwig-Schule eine Umfrage gestartet.
Von 174 befragten Schülern gaben 158 an, die Sportart zu kennen. 16 Schüler kennen sie nicht. Allerdings kamen Zweifel an diesem Ergebnis auf, da sich einige Schüler offensichtlich nicht trauten zuzugeben, dass ihnen die Sportart unbekannt ist.
Deshalb wird die Sportart im folgenden vorgestellt: Parkour wird auch "Freerunning" genannt und bezeichnet das Springen über Hindernisse, zumeist in der Stadt. Mehr Jungen als Mädchen sind daran interessiert. Es gibt auch Tricks, so wie zum Beispiel "360 Reverse". Bei diesem Trick wird die Bewegung genutzt, um aus der Rotationsenergie Geschwindigkeit für weitere Bewegung gewinnen zu können. Ein anderer Trick ist der "Präzi". Das ist ein Sprung zu einem vorher definierten Landepunkt, auf dem man stehen bleiben muss und jeglichen Schwung ausbremsen. So kann man zum Beispiel auch auf einer schmalen Stange landen.
"Freerunning" wird in der Stadt betrieben. Körperbeherrschung wie auch hartes Training sind allerdings unerlässlich, denn der Körper muss fit sein, sonst ist die Verletzungsgefahr beim Springen von Haus zu Haus und von Mauer zu Mauer sehr groß.u Die Autoren Erika Bossert, Munir Kajtazovic, Dominik Kapp und Oliver Zaric besuchen die Klasse 9b der Robert-Gerwig-Schule.