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Villingen-Schwenningen - "Alte Autos und neue Mode" passen bestens zusammen. Den Beweis traten gestern bei Traumwetter sowohl die Veranstalter des verkaufsoffenen Sonntags in Villingen als auch die Besuchermassen aus Nah und Fern an.
Oldtimer draußen und Frühlingsmode drinnen – die Kombination passt offensichtlich. Freilich war das Gewimmel in den Geschäften nicht in gleicher Stärke auszumachen wie im Zähringerkreuz unter der kräftigen Frühlingssonne, und auch die Schlangen vor den Eisständen waren größer als vor den Ladenkassen.
Dennoch konnten sich der Gewerbeverein Oberzentrum und hier die beiden Hauptorganisatoren Rainer Böck und Joachim Müller auf die Schulter klopfen – das Konzept war aufgegangen. Die Resonanz war riesengroß.
Müller, selbst Eigentümer eines MG und eines Jaguar E, hatte die Idee zu dem Oldtimertreffen. 80 Fahrzeuge, mindestens 40 Jahre alt, bestens in Schuss und von ihren Besitzern liebevoll gepflegt, glänzten um die Wetter. Jedes von ihnen wurde von Müller in der ihm eigenen Schönheit präsentiert und kommentiert. Ob der Mercedes 300 SL des Baujahres 1957, ein Fiat Tippolino oder der Triumph TR 6 – die Bewunderung von allen Seiten war groß.
Zum schönsten Modell wurde von den Passanten ein Lincoln Convertible von Helmut Weber aus Emmingen-Liptingen gewählt, die weiteste Anreise hatten gleich drei Oldtimer aus Konstanz.
Viele Besucher nutzten gestern aufgrund des schönen Wetters Füße oder Fahrrad, um die Innenstadt zu erreichen. Das glich jedoch einem Hindernislauf: Wieder einmal waren trotz des verkaufsoffenen Sonntages alle Ampeln abgeschaltet.