
Villingen-Schwenningen - 4800 Quadratmeter Wohnfläche sollen im Schwenninger Neckarpark entstehen. Die Butschek und Partner GbR aus Wellendingen hat gestern im Technischen Ausschuss ihren Entwurf für einen Neubaukomplex für Mietwohnungen mit zweieinhalb bis viereinhalb Zimmern auf 68 bis 115 Quadratmetern vorgestellt.
"Moderne Architektur", erkannte Helga Baur (Grüne) wohl an, doch optisch spreche sie der Entwurf einfach nicht an. Da zwei weitere Baufelder zu einem späteren Zeitpunkt bebaut werden sollen, müsse hochwertige und anspruchsvolle Architektur vorgegeben werden. Es dürfe keine "Plattenbau ähnliche" Architektur entstehen.
Auch Jürgen Schnekenburger (FDP) kann sich die Fassade, wie im Entwurf präsentiert, nicht recht vorstellen. "Das passt einfach nicht zur Parklandschaft", erklärte er.
CDU-Fraktionsvorsitzende Renate Breuning hinterfragte die Parkplatzsituation und den Schallschutz Richtung Bahnlinie. Die Lärmbelastung sei nicht sonderlich hoch, versicherte ein Vertreter des Investors, und sämtliche Stellflächen seien unterirdisch in einer Tiefgarage vorgesehen, die optisch ebenerdig erscheinen werde.
Die Anlage werde familienorientiert geplant, auch Spielgeräte seien vorgesehen. Allerdings solle eine breite Zielgruppe angesprochen werden. Der Investor strebe ein Miteinander von Singles und Familien an. Die Mietpreise seien im "mittleren Preissegment" angesiedelt, ergänzt um ein gehobenes Angebot.
Der Spatenstich könne im Frühjahr 2012 folgen, stellte Stadtentwicklungsamtsleiter Henning Keune in Aussicht, "sobald der Schwenninger Boden aufgetaut ist".