Villingen-Schwenningen Modelleisenbahner haben einiges zu bieten

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Siegfried Weiß, Sebastian Förster, Christoph Mittermeier, Arno Page und Mechthild Fischer (von links) sind nur einige der aktiven Modellbauer des MEC, der wieder zur Weihnachtsausstellung lädt. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

Zu seiner Weihnachtsausstellung lädt der Modell-Eisenbahn-Club Schwenningen (MEC) wieder ein. Am Samstag, 3. Dezember, öffnet sich die Vereinsanlage in der Schlegelstraße 38 wie jedes Jahr ab 14 Uhr für die Bevölkerung.

VS-Schwenningen. Die aktiven Mitglieder können es kaum erwarten. Viel habe sich seit der vergangenen Adventszeit getan, obwohl sie sich im Jahresverlauf hauptsächlich mit dem vereinseigenen Gebäude beschäftigen und die Fassade restaurieren mussten, sagt der Vorsitzende Frank Förster.

In der Tat: Wenn man die Vereinsräume betritt, fällt einem sofort ein herbstlich gefärbter Weinberg samt Burganlage ins Auge. Bei genauerem Hinsehen erkennt der Betrachter, dass die Trauben wohl gelesen sind und am Fuße der Fantasieburg ein Winzerfest gefeiert wird. Der beeindruckende Berg ist das Werk von Landschaftsbauer Peter Saile. Die goldfarbenen Getreidefelder warten noch auf ihren letzten Schnitt.

An einem täuschend echt aussehenden See aus Gießharz liest man ein kleines Schild, auf dem angekündigt wird, dass das Gewässer bald noch wesentlich größer und zudem von einem Wasserfall gespeist sein wird. "Das ist dann aber erst bei der nächsten Ausstellung soweit", sagt Förster.

Arno Page und Siegfried Weiß widmen sich gerade dem Car-System. Neben der Schiene mit den Modelleisenbahnen drehen kleine Automobile, wie an unsichtbaren Fäden gezogen, ihre Runden. Der Mini-Rettungswagen blinkt, die Bremslichter leuchten auf und der Wagen hält vor der roten Ampel. "Bahn und Straße mischen sich bei uns wie im richtigen Leben", sagt Siegfried Weiß. Christoph Mittermeier spricht von 20 Zügen, die gleichzeitig auf der Anlage fahren können. Der 15-jährige Sebastian hilft fleißig mit. Nachwuchsprobleme kennt aber auch der MEC, macht sich laut Förster momentan aber keine Sorgen. In der Altersklasse zwischen 40 und 60 dürfe der Verein immer wieder einmal einen Neuzugang begrüßen, "der vorbelastet ist" und der das mitbringe, was es für dieses Hobby brauche: Disziplin. Eigens im Bereich der Software fehlen zurzeit IT-Fachkräfte, da die gesamte Anlage digital über den Rechner gesteuert werde. "Bei uns geht es genauso zu wie im Stellwerk der Bundesbahn", sagt Förster und zeigt auf die Schaltpläne auf dem Bildschirm.

Die Weihnachtsausstellung an den nächsten Wochenenden wird wieder von einem Flohmarkt begleitet, Essen und Trinken stehen bereit. Auf defekte Modell-Lokomotiven werfen die Experten vor Ort einen Blick.

Weitere Informationen: Die Weihnachtsausstellung des MEC findet statt an den Samstagen 3., 10. Und 17. Dezember, von 14 bis 18 Uhr, an den Sonntagen 4., 11. und 18. Dezember, von 11 bis 17 Uhr sowie am zweiten Weihnachtsfeiertag von 14 bis 17 Uhr.

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