
Von Sabine Streck Villingen-Schwenningen. Die Bürgerbefragung zur zentralen Verwaltung ist abgeschlossen. Anfang März wird das Ergebnis bei einer Bürgerinformation im Theater am Ring vorgestellt.Im Dezember erhielten 2000 Doppelstädter im Alter zwischen 18 und 85 Jahren einen Fragebogen, in dem sie ihre Meinung zum Rathaus unter einem Dach äußern sollten. Das Ergebnis fließt in eine Machbarkeitsstudie ein.
Jetzt liegen die Ergebnisse dieser Befragung vor. Der Rücklauf liegt bei 43 Prozent, also rund 800 Bürger haben ihre Meinung zur zentralen Verwaltung geäußert. Dies entspricht weit mehr als den Erwartungen des beauftragten Fachbüros Grips, das bei solchen Befragungen von 500 bis 600 Antworten ausgeht, wie dessen Vertreterin Ute Kinn in der Gemeinderatssitzung im Dezember erklärt hatte.
Die meisten Antworten seien "höchst pragmatisch" ausgefallen, das heißt, dass den Bürgern die Bürgerzentren wichtig seien, in denen sie ihre behördlichen Angelegenheiten erledigen könnten. Weniger gewünscht werde, dass die Verwaltung auf der grünen Wiese zwischen Villingen und Schwenningen platziert sei, eher dagegen in einem der großen Stadtbezirke.
Ergänzend zur Analyse der Vor- und Nachteile der Standorte Steinel in Schwenningen und dem Villinger Klinikum wird untersucht, ob im Zentralbereich ein Neubau realisiert werden kann, möglicherweise in moduler Bauweise. Auch die Überlegung, die Oberbürgermeister Rupert Kubon favorisiert, die Verwaltung im Steinel-Komplex zu konzentrieren und politische Gremien in Villingen zu installieren, wird bewertet.
Bis 19. April sollen jetzt Fakten vorliegen, auf deren Basis eine Entscheidung fallen soll.