Villingen-Schwenningen Kunstwerke der digitalen Art

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"Jesus war Schwarzwälder", das meint zumindest Filip Galiot und ließ diese Überzeugung in sein preisgekröntes Kunstwerk für die Jugendkunstbiennale fließen. Foto: Galiot Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Cornelia Spitz

Schwarzwald-Baar-Heuberg. Wenn hunderte digitale Kunstwerke klickweise wachsen, Schüler aus Bildern etwas ganz Neues zaubern und Kreativität am Bild nicht mit Farbe und Pinsel, sondern einem virtuellen Zauberstab und dem Scharfzeichner geschieht, dann ist wieder Jugendkunstbiennale. Der renommierte Wettbewerb für Schüler in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar geht in diesem Jahr in die sechste Runde. Zu gewinnen gibt es wieder tolle Preise, vom Computer zur Bildbearbeitung über eine Kamera bis hin zu verschiedenen Eintrittskarten für tolle Attraktionen.

Es hat schon gute Tradition: Schüler aus drei Landkreisen reichen ihre digitalen Kunstwerke ein, die sie mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen an Computern erstellt haben. Längst erweist sich die Jugendkunstbiennale Schwarzwald-Baar-Heuberg als ideale Plattform für kreative Ideen, die digital umgesetzt werden. Ihren Einfällen lassen die Schüler dabei freien Lauf: Sie entscheiden, welches Motiv sie als Grundlage für ihr Werk nehmen, wie sie diese verändern und bearbeiten und welche Bildaussage dabei am Ende herauskommen soll.

Es waren schon einprägsame dabei: Eine Schülerin beispielsweise hungerte sich selbst digital vom Normalmaß bis zum Hungerhaken herunter und thematisierte damit das Thema Magersucht. Andere Teilnehmer fingen Träume in Flaschen ein, versetzten den Eiffelturm von Paris in die Pampas oder ließen die Freiheitsstatue in New York an einem Strauß Luftballons davon schweben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt: Man beherrscht die Werkzeuge in der digitalen Bildbearbeitung.

Doch es wäre nicht die Jugendkunstbiennale, ausgelobt von dem Medienprofessor Michael Hoyer, wenn nicht auch eine große Portion Wissen und Technik dabei vermittelt würde.

Genau das geschieht bei der Jugendkunstbiennale traditionell in Form vieler Workshops und Seminare. Der erste davon ging gestern im Druckzentrum des Schwarzwälder Boten auf Herdenen mit dem Profifotografen Michael Kienzler über die Bühne. Er zeigte den Schülern, woraus die richtige Fotoausrüstung besteht, wie man diese am besten anwendet und verriet auch den ein oder anderen Profi-Kniff, etwa wie man das Gegenlicht bezwingt oder wie Nachtaufnahmen gelingen. Weitere Workshoptermine, zu welchen sich Interessierte sowie Schulklassen noch anmelden können, sind am Dienstag, 23. Februar, und am Dienstag, 22. März. Zwei andere Workshops unter dem Titel "Ich sehe was, was Du nicht siehst" befassen sich unter der Leitung von Fabian Deberling von der Gruppe Drei GmbH mit der Wahrnehmungspsychologie in der Fotografie, die Termine hierzu: 25. Februar oder 24. März, jeweils 14 bis 16 Uhr.

 Workshops und Seminare: auch ganze Schulklassen

schriftliche Anmeldung bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Workshop-Termin. Anmeldeformulare gibt es zum Download unter www.jugendkunst-sbh.de. Das ausgefüllte Anmeldeformular senden Interessierte per Fax an die 07721/99 81 98 19 oder sie wenden sich formlos per E-Mail an: info@jugendkunst-sbh.de

 Wettbewerb: Für die Teilnahme am Wettbewerb wird ein ausgefülltes Anmeldeformular mit Kontaktdaten (siehe Downloadbereich www.jugendkunst-sbh.de) benötigt sowie ein oder mehrere Bilder, die digital am Computer erstellt, bearbeitet oder zusammengesetzt wurden. Der Anmeldeschluss für die Teilnehmer ist Montag, 30. Mai. Die technischen Details sind auf der Internetseite zusammengefasst.

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