Villingen-Schwenningen In Marbach regieren die Narren
(kal), 28.01.2013 09:02 UhrVS-Marbach - Gut drauf waren gestern beim großen Fasnet-Umzug der Talbachhexen rund 6000 Zuschauer und die mehr als 1700 Hästräger von 57 Narrenvereinen, Musikkapellen und Guggenmusiken.Die Zuschauer machten nahezu alles mehr oder wenig freiwillig mit, was mit ihnen angestellt wurde. Die Palette der kostenlosen Narrengaben reichte von Stroh- über Konfettibäder bis hin zu liebevollen Streicheleinheiten. In deren Genuss kamen indes nur die Kinder, an die auch jede Menge Süßigkeiten verteilt wurden. Auf die jungen Mädchen hatten es die Narren bei der Verteilung ihrer zunftgemäßen Vollbäder abgesehen. Die Zuschauer machten mit, wenn es galt, die Narrenrufe zu erwidern, mitzusingen und zu scunkeln.
Erstaunlich an dem närrischen Spektakel ist, dass es dem Veranstalter seit mehr als 20 Jahren immer wieder gelingt, eine so große Zuschaumenge zu mobilisieren. Die war heuer drei Mal so groß wie die Zahl der Einwohner in Marbach. Allem Anschein nach greift alljährlich das Erfolgsrezept der Zunft, den Zuschauern immer wieder Zünfte zu präsentieren, die noch nie in der Region zu sehen waren. Dadurch entsteht ein vielfältiges Umzugsbild.
Etliche der gestern durch den Stadtbezirk ziehenden Narrenvereine gehören zu den gern gesehenen Stammteilnehmern. Dazu zählt die Hexenzunft Villingen, die immer mit einer doppelten Hundertschaft Hexen anrückt. Aber auch die närrischen Sandhasen aus Weisenheim am Sand in Rheinland-Pfalz beteiligten sich schon öfter am Marbacher Umzug, ebenso der Einschellerverein Höfe aus der Schweiz. Die größten Anreisewege nahmen in diesem Jahr die Rastatter Narren, Ziegelhäuser Hexen Heidelberg und Turmteufel Ehingen auf sich, um nur einige zu nennen.
Gespannt darf man sein, welche Größenordnung der Umzug im nächsten Jahr erreicht, denn dann feiern die Talbachhexen ihr 25-jähriges Bestehen, verbunden mit einem Jubiläumsumzug.




» Hexen verletzen Mädchen bei Umzug
Blaulicht vom 28. Januar, pz, 28.01.2013 13:40 Uhr ....« ? steht im überregionalen Polizeibericht auf diesen Seiten. Ein Indiz mehr, dass die lokale Berichterstattung des Schwarzwälder Boten von Villingen-Schwenningen erneut durch Abwesenheit von journalistischer Sorgfalt glänzt. Ein Textauszug, Schwarzwälder Bote, Polizeibericht Baden-Württemberg: ? '' .... Ein Mitglied einer bislang noch unbekannten Hexenzunft steckte der Jugendlichen einen Besen durch die Beine, woraufhin die 16-Jährige stürzte und mit dem Hinterkopf auf der Straße aufschlug. Angehörige brachten die Verletzte ins Krankenhaus und erstatteten Anzeige. Jetzt ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung. ....'' http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.blaulicht-vom-28-januar-hexen-verletzen-maedchen-bei-umzug.e2aa6f29-9e38-4990-8dd0-5a2d6314e703.html Zur öffentlichen Aufgabe der Medien: ? ““ Der Journalismus hat den rechtlichen Auftrag, eine Kritik- und Kontrollfunktion in der Gesellschaft wahrzunehmen: also Missstände aufzudecken, Gegebenheiten zu hinterfragen und Kritik zu üben. ““ http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/09/7.-1-Oeffentliche_Aufgabe_Medien.pdf