
Schwarzwald-Baar-Kreis (fsk). Wohl zum ersten Mal in der Geschichte der Landegartenschauen in Baden-Württemberg präsentiert sich dort eine IHK.
An vier von sieben Tagen der kommenden "Woche der Wirtschaft" werden im Pavillon von Stadt und Kreis "zukunftsträchtige Ausbildungsberufe" vorgestellt, wie der stellvertretende IHK-Präsident Steffen P. Würth zur Eröffnung sagte. Thema ist der Fachkräftemangel in der Region. Würth lobte die "imagefördernde Wirkung" der Landesgartenschau und betonte, dass Wirtschaft und LGS sich gegenseitig förderten. Auszubildende und ihre Ausbilder gewähren Einblicke in ihre Berufe.
Den Auftakt machte gestern die Firma Continental. Unter Aufsicht konnte ein Teil gelötet und mit nach Hause genommen werden. "Wir wollen den Landkreis in seiner ganzen Breite zeigen", erklärte Landrat Karl Heim und lobte das "interessante und vielfältige" Programm. "Wir haben hervorragende Betriebe mit hervorragender Ausbildungsqualität". Er freue sich, dass auch das Thema Existenzgründung im Mittelpunkt stehe. Oberbürgermeister Rupert Kubon hob die Landesgartenschau als Marketing-Instrument hervor. Die Besucher kämen zu zwei Dritteln nicht aus der Region. "Wir suchen Mitarbeiter, die nicht in Stuttgart tätig sind." Dafür sei die Landesgartenschau "ein hervorragendes Schaufenster" lobte er.
Auch der Hochschulstandort Villingen-Schwenningen sei gestärkt worden. Das sei unter anderem daran zu sehen, dass über ein Viertel mehr Studierende sich angemeldet hätten. "Der Standort wird eine gute Destination der Zukunft" so Kubon und erwähnte, dass dort auch das High-Tech-Atrium entstehe.