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Villingen-Schwenningen Höchste tänzerische Akzente

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Tanzkunst vom Feinsten zeigt die Rioult Dance Company aus New York im Theater am Ring in Villingen. Foto: Zährl Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Villingen (rz). Die Rioult Dance Company aus New York mit dem berühmten künstlerischen Leiter und Choreografen, Pascal Rioult, gastierte im Theater am Ring in Villingen.

In fünf Choreographien wurde erstklassiger American-Modern-Dance zu klassischer Musik geboten. Die erste Choreografie "City" zeigte im Hintergrund Projektionen urbaner Gebäude, die teilweise zerfallen, mit der Sonate Nummer 6 G-Dur von Bach. Tänzerisch schnell und heftig wurden die Massen der anonymen Großstadt und das private, individuelle, menschliche Leben dargestellt. Die Szene "Polymorpheus", eher aus dem klassischen Ballett kommend, weist auf die Subjektivität von Wahrnehmung, mit einer Auswahl von Bachs Stücken "Das wohltemperierte Klavier", hin. Das Konzept ist kühl und elegant, wie schwarz und weiß. Auf der hinteren Bühne werden weiße, meist lineare Formen in bestimmten Anordnungen gegen den schwarzen Hintergrund projiziert durch Linien, die sich bewegend verändern. Die einfachen, attraktiven Kostüme sind vorne weiß und hinten schwarz.

"Wien" ist der Publikumshit, ein Handlungsballett. Als Vorspann sind Bilder aus Filmen, das Bild "der Schrei" von Edward Munch, Bildfolgen des Schreckens, dichter Nebel auf der Bühne, begleitet mit der Musik Ravels "La Valse". Mit Anmut getanzt, wird die Armut, die Geschundenen, Entrechteten, die zerfallende Gesellschaft dargestellt. Das Duckmäusertum der Armen, das Leid, die Konflikte und die kleinen Freuden werden gezeigt.

Die vierte Szene "Duets Sacred & Profane" umfasst Choreografien der vergangenen 20 Jahre, wie das Stück "Kansas City Orfeo" mit Musik von Gluck, "the Great Mass" mit Mozart, Ausschnitte aus "Te Deum" mit Pärt und "Summer Wind" aus den Ansichten der flüchtigen Welt. Moderner Bühnentanz vorgeführt mit atemberaubender Geschwindigkeit in Form von verschiedenen Duetten.

Die letzte Choreografie, "Dream Suite" mit der Partitur von Tschaikowskys Suite Nummer 2 in C-Dur weist auf die Romantik hin und bildet den wunderschönen Abschluss. Kostüme in zarten Farben, die Hauptfigur des Stückes mit Charis Haines manchmal mit weit aufgerissenen Augen, manchmal den Vogeltraum träumend. Lustig und komisch sind die Tänzer mit wunderschönen Tiermasken. Der letzte Teil ist inspiriert durch Bilder von Chagall, die zunehmend ins ­Surreale übergehen.

Rioults Markenzeichen sind die unterschiedlichen Themen und Stimmungen seiner Interpretationen und Choreografien, die mit höchstem tänzerischen Standard umgesetzt werden. Das faszinierte Publikum dankte für diese einzigartige Aufführung mit frenetischem Beifall.

 
 

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Cornelia Spitz

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