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Villingen-Schwenningen Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien

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: Simone Burgert (links) und Andreas Menge-Altenburger nahmen gestern einen Sieben-Sitzer von Miriam Hermle, Vertreterin der Hildegard und Katharina Hermle Stiftung in Gosheim, entgegen. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Aktionswoche "für Kinder aus Suchtfamilien" nahm die Hildegard und Katharina Hermle Stiftung aus Gosheim jetzt zum Anlass, der Fachstelle Sucht für ihre beiden Tandem-Kindergruppen ein Fahrzeug mit sieben Sitzen zu spenden.

Der Van im Wert von rund 15 000 Euro wird für den Transport der Kinder von zu Hause in die einmal wöchentlich stattfindenden Gruppenabende eingesetzt. Andreas Menge-Altenburger, Leiter der Fachstelle Sucht, und Simone Burgert, Beraterin und Gruppenleiterin, hoben gestern in einem Pressegespräch die Bedeutung der Gruppenarbeit hervor.

Als "vergessene Kinder" werden in Fachkreisen die Söhne und Töchter von Menschen mit einer Sucht- oder psychischen Erkrankung bezeichnet. Sie haben Schuldgefühle, müssen häufig und oft schon in jungen Jahren für ihre Eltern sorgen, tragen eine hohe Wahrscheinlichkeit in sich, selbst zu erkranken und vertrauen sich kaum jemandem an. Mit dem Projekt "Tandem" steuert die Fachstelle Sucht schon seit Jahren dagegen. Gerade wurde auch "Tandem+" eingerichtet, da nicht nur Acht- bis Zwölfjährige der externen Hilfe bedürfen, sondern, wie sich gezeigt hat, auch Teenager.

Finanziert wurde die Kindergruppe bisher zu 100 Prozent vom Kreis-Jugendamt und die Teeniegruppe aus Mitteln der Stiftung Soziale Jugendarbeit sowie der Freizweitwerkstatt der Lions-Clubs Villingen und Schwenningen. Seit Jahresbeginn teilen sich der Kreis (60 Prozent) und die Stadt VS die Kosten. Einmal wöchentlich dürfen sich die derzeit neun Kinder im Caritashaus und die acht Jugendlichen im Jugendtreff "Chilly" zwei Stunden lang fallen und ablenken lassen, ihre Probleme mitteilen und erfahren, dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine sind. Die Betroffenen kommen aus dem gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis, was für die Einzelnen zum Teil weite Anfahrtswege bedeutet. "Dafür können wir jetzt den Van einsetzen und die Kinder sowohl abholen, als auch heimbringen", freute sich Simone Burgert.

 
 

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