Villingen-Schwenningen Gemeinsam zum schnellen Internet
Schwarzwälder-Bote, 12.06.2012 20:06 Uhr
Wenn die Unternehmer im Industriegebiet Ost gemeinsame Sache machen, könnte bald Glasfaser verlegt sein. Foto: StratenschulteFoto: Schwarzwälder-Bote
Villingen-Schwenningen (st). Jetzt liegt es an den Unternehmern im Industriegebiet Ost, wann der Glasfaseranschluss realisiert werden kann. Dies ist das Ergebnis einer Informationsveranstaltung, zu der Wirtschaftsförderer Georg Seeck eingeladen hatte.
Es kamen allerdings vorwiegend Unternehmer aus dem Gebiet Rammelswiesen. Das Pilotprojekt, das die Telekom, die Stadt, die Wirtschaft und Tourismus GmbH sowie der Gewerbeverband starten wollen, soll den Unternehmen ein schnelleres Internet ermöglichen. Voraussetzung ist, dass sich mindestens 20 Unternehmer an der Glasfaserversorgung beteiligen. Ziel dieser gemeinsamen Aktion ist es, die Baukosten und eventuell auch die laufenden Kosten zu senken. Die günstigste Variante ist laut Andreas Buck von der Telekom zwei Mbit/s für monatlich 180 Euro, maximal könnten 622 Mbit erreicht werden. Die Baukosten liegen für das Industriegebiet Ost bei 300 000 Euro. Sollte das Gebiet Rammelswiesen auch angeschlossen werden, gingen die Kosten in die Höhe, so die Telekom. Ziel sei es für die Telekom aber, dass die Stadt gar kein Baukostenzuschuss bezahlen muss. Dafür müssten sich ausreichend Betriebe melden. Wenn dies in zwei Wochen der Fall ist, könnte bereits im Herbst das Industriegebiet Ost mit Glasfaserkabelanschlüssen versorgt werden.
Die Bedingungen für die Glasfaser seien günstig, meinte Oberbürgermeister Rupert Kubon, da bereits ausreichend Breitbandverkabelung vorhanden sei. Für rund 40 Prozent des Gebiets sei bereits die Voraussetzung geschaffen, das Glasfaserkabel zu verlegen, sagte Georg Seeck. "Wir müssen im Industriegebiet Ost das Inseldasein beenden und die Kräfte bündeln", meinte Gerhard Waldmann vom GVO.


