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Villingen-Schwenningen Ganz unter uns

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Peter Willmann, Vorsitzender der Luchs-Initiative Baden-Württemberg, will im Beharren, die Großkatze nach rund 250 Jahren im Ländle wieder anzusiedeln, nicht nachlassen. Der Vortrag eines Kollegen aus dem Verein "Luchs-Projekt Pfälzerwald/Vosges du Nord" kürzlich im Schwenninger Umweltzentrum bestärkte Willmann in seiner Haltung: "Nicht aufgeben, noch tiefer in die Basisarbeit einsteigen, ins Gespräch kommen." Schon seit vielen Jahren versuchen Naturschützer und Luchs-Begeisterte unter anderem im Schwarzwald die vom Aussterben bedrohte Tierart wieder heimisch werden zu lassen. Schon viele regionale Foren waren hierzu aktiv. Anders als im Pfälzerwald waren die Anstrengungen aber bislang nicht von Erfolg gekrönt. Das scheue Tier, welches keine Gefahr für den Menschen darstelle, werde von Jagdverbänden und Vertretern der Viehwirtschaft weniger gern gesehen. Vielleicht schafft die Natur auch selbst Fakten: Ein erst im März aus der Schweiz in den Pfälzerwald umgesiedelter Luchs hat offenbar Heimweh. Via GPS-Halsband können die Forscher nachverfolgen, dass er vom Pfälzerwald derzeit über die Vogesen in südlicher Richtung unterwegs ist. Vielleicht schlägt er ja die Route über den Schwarzwald-Baar-Kreis ein. Unwahrscheinlich wäre dies allerdings, denn das menschenscheue Tier müsste hierzu Rhein und Autobahn ­überqueren.                                              (wt)

Wie kann ein Schwabe sogar beim Comedy-Besuch sparen? Özcan Cosar, Stuttgarter mit türkischen Migrationshintergrund, wies bei seinem Auftritt im Schwenninger Capitol nach, wie es geht. In seiner Heimatstadt bot er sein Comedy-Programm "Adam und Erdal" mit Geld zurück-Garantie an. Wer den ganzen Abend über nicht lacht, bekommt sein Geld wieder. Ein einziger der schwäbischen Zuschauer habe es tatsächlich durchgezogen. Immerhin! Ob der mit viel Selbstkontrolle erkaufte kostenlose Abend dann allerdings ein nicht nach außen zu zeigender Spaß für den Betroffenen war, ist dem Nachwuchstalent Cosar nicht bekannt. Wenn ein einziger Schwabe hier spart – ist das dann ein Beweis für deren sprichwörtliche Sparsamkeit? So selbstironisch und damit glaubhaft mit allerlei Klischees und Vorurteilen umgehen und sie auf die Spitze treiben kann und darf kaum ein anderer: Als Schwabe lacht er über Schwaben und als Türke ebenso über die Türken – und: Kreuzweise geht auch! Sprachlich, egal ob auf Schwäbisch oder Türkisch, sitzen die Pointen. Dass das Vorurteil bereits ganz früh beim Sprachgebrauch losgeht, wurde beispielsweise an folgendem Satz deutlich: "Wir Türken sind nicht aggressiv", meint er. "Wären wir Spanier, so würde man sagen, wir hätten Temperament."                   (wt)

 
 

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